J.J. Abrams ist traurig. Da hat er zunächst so einen schönen Film gemacht, der sogar den alteingesessenen und bekanntermaßen äußerst kritischen Star-Trek-Fans Freudentränen in die Augen trieb. Und dann sowas.

Nicht nur, dass die Trekkies den zweiten Teil der relaunchten Franchise - „Into Darkness“ - nun plötzlich so gar nicht mehr mochten. Nein, da kommt auch noch ein Videospielentwickler daher und macht, was er will. Aber gut, eigentlich sprach J.J. ja nur die Wahrheit, als er sich auf der Blu-ray-Releaseparty seines in Fachkreisen zwar ungeliebten, kommerziell jedoch äußerst erfolgreichen Filmes über die Qualität des dazugehörigen Videospieles äußerte.

Da sich das gleichnamige Spiel von Digital Extremes während der Entwicklung in eine Richtung entwickelte, die dem Filmteam nicht zusagte, sprang man wohl kurzerhand vom Zug ab. Die Spielemacher werkelten aber natürlich fröhlich weiter - und am Ende kam ein Titel heraus, der Abrams "persönlich wehgetan und sehr verletzt habe". Die bloße Existenz des (zugegeben wirklich grausigen) Titels schmälere angeblich den Erfolg des Filmes.

Tja, J.J., das nennt man wohl Karma! Das hast du nun davon, dass du das Ende von "Lost" verhunzt hast. Selbst Schuld!

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