Die Brisanz um die Internetplattform WikiLeaks ist uns allen bewusst, liegen ihre Enthüllungen noch nicht allzu lange zurück. Natürlich ist dies ein gefundenes Fressen für Filmemacher. Weshalb recht schnell bekannt wurde, dass es einen Film zu WikiLeaks-Gründer Julian Assange geben würde. Gedacht, gesagt und getan – seit dem 31. Oktober läuft der Polit-Thriller nun in hiesigen Kinos.

WikiLeaks – eine Plattform im Internet, die uns alle mit hochbedeutenden Enthüllungen erstaunt und fasziniert hat. Der Politik hat dies gar nicht gefallen, weshalb WikiLeaks-Gründer Julian Assange aus deren Sicht auch zu weit mehr geworden ist als zur Persona non grata. Regisseur Bill Condon hat sich des Themas angenommen und in einem spannenden Politthriller die Geschichte des WikiLeaks-Gründer Julian Assange und seines Partners Daniel Domscheit-Berg für die Öffentlichkeit beleuchtet. Gemeinsam veröffentlichten Assange und  Domscheit-Berg auf ihrer Internetplattform anonyme Daten, enthüllten brisanteste Regierungsgeheimnisse und veränderten damit für immer die Spielregeln im 21. Jahrhundert.

Neben den beiden Protagonisten Benedict Cumberbatch als Julian Assange und Daniel Brühl als Daniel Domscheit-Berg zählen unter anderem Laura Linney, Stanley Tucci, David Thewlis, Carice van Houten sowie Moritz Bleibtreu zum Ensemble. Das Drehbuch von Josh Singer basiert auf den beiden vielbeachteten Büchern „Inside WikiLeaks: Meine Zeit bei der gefährlichsten Website der Welt“ von Daniel Domscheit-Berg sowie „WikiLeaks: Inside Julian Assange’s War on Secrecy“ von David Leigh und Luke Harding.

Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW hat „Inside WikiLeaks – Die fünfte Gewalt“ das „Prädikat besonders wertvoll“ verliehen. In der Begründung heißt es unter anderem: „Bill Condon nimmt kürzere Zeitgeschichte und packt sie in ein spannendes Drama. Seine Hauptfiguren sind Computerfreaks, die sich hauptsächlich per Tastatur unterhalten. Und doch ist der Film visuell so abwechslungsreich und originell gestaltet und gekonnt geschnitten, dass jeder Chat ein Rededuell, jeder Post eine Waffe ist. Die phänomenale Darstellerleistung von Benedict Cumberbatch als Assange und Daniel Brühl als Domscheit-Berg bildet nur die Spitze des glänzend besetzten Cast und in seiner atemlos gehaltenen Spannung und Bilderflut fesselt der Film den Betrachter bis zur letzten Botschaft Assanges aus seinem Exil heraus. Ein Politthriller des digitalen Zeitalters, der aktueller nicht sein kann.“