„Indiana Jones 5“: Fan-Hoffnung erteilt Absage – Nachdem der vierte Teil das Publikum so gar nicht abzuholen wusste, soll es „Indiana Jones und das Rad des Schicksals“ wieder geraderücken. Die Fans hoffen entsprechend auf einen versöhnlichen Abschied von Harrison Ford in seiner ikonischen Rolle als abenteuerlustiger Archäologe und im Zuge dessen auch auf ein Wiedersehen mit so manch bekanntem Gesicht.

Mit John Rhys-Davies in der Rolle als Indies alter Freund Sallah und Karen Allen, die abermals seine Jugendliebe Marion Ravenwood mimt, wird auch tatsächlich ein Teil des liebgewonnenen Cast aus alten Tagen reaktiviert.

Doch einen von den Fans sehnlichst erhofften, ganz speziellen Cameoauftritt wird es wohl leider nicht geben.

Mit Blick auf dessen äußerst erfolgreiche Rückkehr zur Schauspielerei in dem mehrfach oscarprämierten Film „Everything Everywhere All At Once“ kamen Gerüchte auf, dass Ke Huy Quan als Short „Shortie“ Round, bekannt aus „Indiana Jones und der Tempel des Todes“, zurückkehren würde.

Gegenüber „Entertainment Tonight“ erstickte Quan die Hoffnung nun aber im Keim:

„Ich würde gerne ja sagen, aber nein. Es ist so, ich möchte die Fans nicht enttäuschen. Ich habe darüber immer wieder Scherze gemacht, aber nach 38 Jahren Harrison wieder zu treffen, das war sehr besonders.“

Gemeint ist das Wiedersehen der beiden Stars anlässlich der diesjährigen Oscar-Verleihung sowie auf der D23-Expo, welches in den Sozialen Medien große Wellen schlug, und als Katalysator für die Gerüchte um einen etwaigen Gastauftritt in „Indiana Jones 5“ fungierte.

Quan weiter:

„Dass [Harrison Ford] ausgerechnet bei den diesjährigen Academy Awards den Preis für den besten Film präsentiert hat, war wirklich etwas Besonderes. Das ist eine der unvergesslichsten Nächte meines Lebens. Und ich kann es nicht erwarten, dass er wieder den Fedorahut aufsetzt und die Peitsche ein weiteres Mal zückt. Ich werde der Erste sein, der sich den Film anschaut.“

Es ist bereits bekannt, dass der fünfte Indie-Streifen quasi ein Weiterreichen der Fackel darstellen soll, nachdem die Franchise künftig ohne Harrison Ford wird auskommen müssen. Der allgemeine Konsens ist aktuell, dass ihn Phoebe Waller-Bridge beerben soll, die im aktuellen Film Indianas Patentochter spielt.

Ob sie sich dessen als würdig erweist, wird sich zeigen. Hört man sich im Fanlager so um, wäre Ke Huy Quan allerdings die bessere Wahl gewesen.

Quelle: kino.de