So lustig Gru, so knuddelig das Töchtertrio Margo, Edith und Agnes auch sind, die Stars in „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ sind ohne Frage die gelben, durchgeknallten, zum Totlachen possierlichen Helferlein in ihren blauen Latzhosen – die Minions. Ja, auch für uns Männer, zumindest für all jene mit Herz und Humor. Wir verraten euch, wieso „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ so herrlich erfrischend ist und die Minions eine weitere unvergleichliche Show abliefern, sodass der Griff zur Blu-ray oder DVD nicht nur für Fans ein lohnender ist.

Darum geht’s:

Der ehemalige Superschurke Gru (Oliver Rohrbeck) hat sich zur Ruhe gesetzt und versucht ein guter Vater für seine drei Adoptivtöchtern Margo, Edith und Agnes zu sein. Er und seine Minions stellen jetzt Marmelade her, er organisiert Kindergeburtstage und muss sich auch unliebsamen Verkupplungsversuchen stellen. Insgesamt also ein beschauliches Leben. Das endet jedoch, als er von rätselhaften Vorfällen erfährt, die auf das Konto eines anderen ehemaligen Superschurken gehen sollen. Als dann auch noch sein langjähriger Gefährte Dr. Nefario abgeworben wird und nach und nach einige seiner Minions verschwinden, wird es Zeit für ein neues Abenteuer. Auf der Suche nach dem neuen Superschurken bekommt Gru Unterstützung von Lucy (Martina Hill), einer Spezialagentin einer obergeheimen Organisation.

Das ist gut:

Mit „Ich – Einfach unverbesserlich“ erschuf Universal einen Animationsfilm, der locker mit den Produkten der Genregrößen wie Pixar oder DreamWorks mithalten konnte und zudem eine ganze Horde Kultcharaktere erschuf – die Minions. Diese wüten auch im zweiten Teil, haben noch mehr Gags auf Lager und sind so komisch-witzig wie zuvor. Die Story ist dabei eine sehr charmante, spannende und kurzweilige geworden. Sie unterhält mit tollen Bildern und neuen Charakteren, wie etwa Lucy, der etwas durchgeknallten Spezialagentin. Der neue Superschurke passt zudem wesentlich besser ins Szenario als sein Pendant im ersten Teil. Dennoch stehlen die Minions einmal mehr die Show – diesmal aber auch deshalb, weil sie noch eine Portion mehr Filmminuten bekommen haben.

Das ist schlecht:

Der Film bricht in der Mitte etwas ein, hat die eine oder andere Länge, bevor er sich danach aber wieder fängt. Ansonsten gibt es am zweiten Teil nicht viel auszusetzen, weil Bild, Ton und vor allem die Charaktere den Film ziehen.

Willkommen in der Minion-Show! „Ich – Einfach unverbesserlich“ setzt seinen Siegeszug fort und schafft es zudem, die heimlichen Stars im zweiten Teil noch mehr in den Vordergrund zu hieven – ohne dabei die restlichen charmanten Charaktere zu eliminieren. Die Story ist einmal mehr sehr unterhaltsam und der Action- sowie Spaßfaktor wurde weiter nach oben gepusht. Das alles haben die Macher in wirklich beeindruckende 3D-Bilder gepackt, die aber auch in 2D noch einiges hermachen. Ein toller Film für Jung und Alt, der Lust auf einen dritten Teil macht und noch mehr auf den für 2014 angekündigten Minions-Film.