Alle Jahre wieder ist es soweit: Eine ganze Horde ruhmsüchtiger und selbstverliebter (Pseudo-)Prominenter aus der letzten Reihe sowie ein paar echte Stars, die in finanzielle Nöte geraten sind oder sich noch mal beweisen wollen, ziehen in den Dschungel. In das moderne Kolosseum, wo sie zur Belustigung aller Zuschauer entwürdigende Prüfungen über sich ergehen lassen und Dreck fressen müssen/wollen. Das Dschungelcamp steht an.

Solltet ihr zu den wenigen gehören, die von diesem Format noch nichts gehört haben, so lasst euch gesagt sein, dass mit dem ersten Absatz quasi schon alles gesagt ist: Bei „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ wird die Z-Prominenz in einer Art Basislager gesteckt und muss eine Zeit lang bei tropischer Hitze „überleben“. Damit das Ganze nicht zu uninteressant ist, wird nicht nur das Drama und die Zickerei zwischen den Bewohnern eingefangen.

Die Teilnehmer müssen sich zudem ihr Essen und bestimmte Privilegien verdienen, indem sie sich Dschungel-Prüfungen stellen, allerlei gepanzertes und schleimiges Getier essen oder durch Schlamm robben. Ihr fragt euch jetzt zu Recht, ob das nicht zu gefährlich ist, eine Anzahl unvorbereiteter Leute den Schrecken des australischen Dschungels mit all seinen tödlich giftigen Tieren und Pflanzen auszusetzen!?

Ihr liegt damit gar nicht so verkehrt – denn wie bereits vor vielen Jahren eine ZDF Sendung des Formats „Frontal 21“ zeigte, ist in diesem Busch so gut wie gar nichts echt. Schaut euch an, wie ihr von „Ich bin ein Star…“ hinters Licht geführt werdet und entscheidet dann, ob ihr eure Zeit nicht auch unterhaltsamer verbringen könntet. Oder eben auch nicht.