Nicht nur für seine Familie, sondern auch für seine zahlreichen Fans und Hollywoods Filmindustrie war sein Tod ein herber Verlust: Paul Walker, der maßgeblich den Erfolg der „The Fast & Furious“-Franchise mitgetragen hatte, bevor er im November 2013 auf tragische Weise bei einem Crash ums Leben kam. Walker wurde nur 40 Jahre alt. Mit „I am Paul Walker“ möchte der Regisseur Adrian Buitenhuis dem Star ein filmisches Doku-Denkmal setzen. Dass er sein Fach beherrscht, hat Buitenhuis bereits mit seiner vorherigen Dokumentation „I am Heath Ledger“ bewiesen, die als würdige Verbeugung gefeiert wird.

Der Ansatz von „I am Paul Walker“ soll dabei ein ähnlicher werden wie bei seinem Vorgängerfilm: Wegbegleiter, Angehörige, andere Schauspieler und Regisseure dürfen demnach in dem Streifen zu Wort kommen und von Paul Walker erzählen. Laut Berichten des US-Magazins „Variety“ wird „I am Paul Walker“ bereits im Sommer 2018 auf dem US-Sender Paramount Network seine Premiere feiern.

Es gilt als gesichert, dass insbesondere auch Walkers Freund und Kollege Vin Diesel in der Dokumentation ein hoher Stellenwert als Interviewpartner zukommen dürfte. Doch auch Walkers Leben abseits von Hollywoods Glitzerwelt soll beleuchtet werden – insbesondere sein Engagement für den Wiederaufbau Haitis nach dem Erdbeben 2010 sowie seine ehrenamtlichen Tätigkeiten und Bemühungen zum Schutz der Weltmeere. Ob und in welcher Form „I am Paul Walker“ nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt. Die Vorgängerdokumentation „I am Heath Ledger“ gibt es hierzulande nämlich auch noch nicht. Wir halten euch aber auf dem Laufenden.