Den Titel „Gruseligster Film überhaupt“ würden sicher gerne die Macher aller Horror-Streifen für sich reklamieren. Das Team hinter „Hereditary – Das Vermächtnis“, kann zumindest von sich behaupten, eine entsprechende Untersuchung vorgenommen zu haben. Der Streifen der A24-Filmstudios soll so packend sein, dass selbst „Der Exorzist“ ins Schwitzen gerät – sagen die Kritiker. Und die Firma ist überzeugt, es beweisen zu können.

In „Heriditary – Das Vermächtnis“ enthüllt die junge Collette ein schreckliches übernatürliches Familiengeheimnis. Die Zuschauer verfolgen das Ganze gebannt auf der Leinwand. Wie gebannt, das wollte man bei A24 wissen. Und stattete eine zufällig ermittelte Auswahl an Kinogängern mit Apple-Smartwatches. Damit maß man die Herzfrequenzen der Zuschauer, während das Grauen auf der Leinwand tobte.

Puls von 164

Im Durchschnitt stieg die Herzfrequenz der Zuschauer bei unheimlichen Szenen auf alarmierende 164 Schläge pro Minute an – der gesunde Ruhepuls des erwachsenen Menschen liegt zwischen 60 und 80 Schlägen. Besonders furchterregend wird der Streifen wohl nach der 90-Minuten-Marke, hier verzeichnen die von A24 ermittelten Ergebnisse die drastischsten Ausschläge.

Man darf gespannt sein, wann andere Filmverleihe auf die Idee kommen, diese „wissenschaftliche Methode“ zu benutzen, um ihren Film in das Rennen um den ersten Infarkt zu schicken und „Heriditary – Das Vermächtnis“ den selbsternannten Rang abzulaufen.

Quelle: www.ladbible.com