Das schräge Männerquartett wird wieder auf die Welt losgelassen. Im dritten und letzten Hangover durchlebt das Wolfsrudel den wohl gefährlichsten Trip seiner Katastrophenkarriere. Trotz einigen inhaltlichen Umwegen und einer großen Portion Thrill ist die Schlagzahl an Fettnäpfchen als auch Klamauk einmal mehr der Schlüssel zum Wahnsinn. Doch funktioniert das Männer-Hangover im Finale erneut so gut, trotz einer Story-Führung, die nicht mit einem feucht-fröhlichen Junggesellenabschied beginnt?

Darum geht´s:

Zwei Jahre sind nach den Asien-Katastrophen vergangen. Während es fast allen wieder gut geht, muss Alan seinen Vater zu Grabe tragen. Da echte Kumpel durch dick und dünn gehen, stehen Phil, Stu und Doug ihm in der schweren Zeit zur Seite. Alan hat den Tod überhaupt nicht verkraftet, deshalb wollen ihn seine Freunde in eine Heilanstalt bringen. Genau hier startet die Mission Chaos, inklusive einer Spur der Verwüstung, Missgeschicke und lauter falscher Entscheidungen.

Das ist gut:

„Hangover 3“ hat wieder alles in sich vereint, dass bereits in den Teilen zuvor so prächtig funktionierte. Allen voran das Zusammenspiel von Bradley Cooper, Ed Helms, Justin Bartha und dem wahnwitzig-liebenswürdigen Herzstück der Truppe, Zach Galifianakis. John Goodman als fieser Gangsterboss ist ebenso gut besetzt wie Allzeit-Nervensäge Mr. Chow. Allesamt erzeugen so viele urkomische, skurrile und unkalkulierbare Situationen, das selbst die unsportlichsten Männer vor lauter lachen ein kostenloses Bauchmuskeltraining bekommen. Fans, die zudem alle drei Teile gesehen haben, werden die vielen Déjà-vu-Augenblicke lieben. Wer für dieses Popcorn-Kino nur ein müdes Lächeln übrig hat, der geht definitiv zum Lachen in den Keller.

Das ist schlecht:

Das Einzige was Fans der ersten Teile an diesem Film aussetzen könnten, wäre die erhöhte Dosis Action und die teils ernsthafteren Thriller-Szenen. Auch wenn diese in keiner Art und Weise die Komik des Streifens zerstören.

Aller guten Dinge sind schlussendlich eben drei! „Hangover 3“ hat es am Ende geschafft, einen gebührenden Abschluss der Chaoten-Trilogie hinzulegen. Fans der ersten beiden Teile werden ohnehin das Wolfsrudel abfeiern, denn eine irrsinnigere Männertruppe wird man so schnell nicht mehr wiedersehen. Macht euch auf einen grandiosen Kinospaß gefasst, der euren Verstand durch den Fleischwolf dreht und euch ein verrücktes Grinsen ins Gesicht sprengt.