Es gibt Gruselfilme und dann wieder es gibt Gruselfilme. Die neue Fortsetzung von „Halloween“ zählt ganz offenkundig zur zweiten Kategorie. Die Rückkehr von Serienkiller Michael Myers markiert nicht nur das große Finale einer nahezu unsterblichen Kinolegende – der Film scheint auch über die Maßen gruselig zu sein, oder die neue Generation von Kinogängern über die Maßen ängstlich. Jedenfalls häufen sich entsprechende Berichte.

In den USA spielte der Film allein am Eröffnungswochenende 77,5 Millionen Dollar in die Boxoffice-Kassen. Was den Streifen zum erfolgreichsten der „Halloween“-Reihe macht. Zudem soll er extrem gruselig sein – in den sozialen Medien häufen sich Kommentare von begeisterten Kinogängern, sie hätten sich – pardon, wir zitieren hier – „vollgepisst“, wie es etwa auf Twitter heißt.
Mama kann nicht schlafen…

„Halloween war sooooooo gut, ich hab mich beinahe benässt“, oder „Wir haben gerade Halloween gesehen und ich habe mich ungefähr viermal vollgepisst, das Ding war so gruselig.“ Doch damit nicht genug, manche Nutzer klagen auch über Schlaflosigkeit: „Meine Ma kann nicht schlafen, sie liegt im Wohnzimmer und alle Lichter sind an. Der Halloween-Film hat auf jeden Fall Eindruck bei ihr hinterlassen. Ist sie nicht niedlich?“

Scheint so, als würde es sich für Slasher-/Horrorfilm-Fans lohnen, Jamie Lee Curtis dabei zuzusehen, wie sie ein letztes Mal zu Laurie Strode wird und mit Michael Myers abrechnet. Stellt der Film doch einen direkten Nachfolger zum Original ersten „Halloween“-Film in echter Kontinuität dar – was bedeutet, dass er jeden anderen Film und die Spin-offs von Rob Zombie ignoriert. Ein Fest für Fans des echten Klassikers also.