Nach langer Leinwandabstinenz kehrte Action-Ikone Mel Gibson mit ‘Get the Gringo’ und ein, zwei weiteren Streifen in die Kinos zurück, bevor er wieder verschwand. Der Grund: eine neue Regiearbeit des Raubeins, das stets ein Garant für packendes Kino ist, bei dem nicht nur Kerle mitfiebern. Gibson bewies bereit mit ‘Braveheart’, ‘Die Passion Christi’ sowie ‘Apocalypto’ seine Qualitäten auf dem Regiestuhl und sein Gespür für hochdramatische Stoffe. Sein neuer Film ist im Zweiten Weltkrieg angesiedelt. ‘Hacksaw Ridge’ wird am 23. Januar 2017 in den deutschen Kinos einziehen.

Für seine neueste Regiearbeit sicherte sich Mel Gibson eine stattliche Besetzung. Als Hauptdarsteller fungiert Andrew Garfield (‘Amazing Spider-Man’), außerdem agieren Teresa Palmer, Vince Vaughn, Hugo Weaving sowie Sam Worthington vor der Kamera. Der erste Trailer im US-Original zeigt bereits, dass dieser Film keine Gefangenen machten und die Schrecken des Krieges in ihrer ganzen Bandbreite zeigen wird. Schon bei ‘Apocalypto’ hat Gibson offenbart, dass er kein Waisenknabe ist, wenn es um Gewaltdarstellungen im Kino geht.

‘Hacksaw Ridge‘ ist während einer der blutigsten Schlachten im Pazifik des Zweiten Weltkriegs angesiedelt. Der Film erzählt die wahre Geschichte des US-Sanitäters Desmond T. Doss (A. Garfield), der als einziger US-Kriegsteilnehmer der Geschichte seinen Kriegsdienst leistete, aber jeden Waffeneinsatz verweigerte. Er glaubte an die Gerechtigkeit des Krieges gegen die Achsenmächte, hielt aber jedes Töten für falsch. Dafür erntete er viel Spott und auch Misshandlungen durch seine Kameraden. Während seines Einsatzes in Okinawa rettete er als Sani hinter feindlichen Linien 75 Kameraden das Leben, wurde dabei von Granatsplittern verwundet und von japanischen Scharfschützen angeschossen. Damit war Doss der erste Kriegsdienstverweigerer der Geschichte, der die Medal of Honor erhielt.