Solltet ihr in Sydney unterwegs sein, könnte es passieren, dass ihr ein seltsames Phänomen beobachten könnt – solltet ihr noch dazu Gruselfilm-Fans sein, dürfte es euch auf verstörende Weise bekannt vorkommen: Luftballons, mit Schnüren an Gullydeckeln und Abwassergittern befestigt. Moment mal, Abwasser und Luftballons? War da nicht was von Stephen King?

In der Tat, in der Verfilmung des Monumentalromans Es von Stephen King (und natürlich auch im Buch) haust das titelgebende Monster in der Kanalisation und treibt von dort aus sein Unwesen in Gestalt des Vaters aller Horror-Clowns, Pennywise genannt. Und genau der taucht des Öfteren mit Luftballon-Bündeln in den bleichen Pranken auf. Zufall? Wohl kaum. Auf Twitter wurden etliche Fotos veröffentlicht, die die schwebenden Heliumballon-Bündel zeigen.

Angesichts der Tatsache, dass in Kürze das Remake des Kultfilms weltweit in den Kinos anläuft, ist das alles andere als ein Zufall, sondern tatsächlich sogenanntes „Guerilla-Marketing“, eine neue Werbeform viraler Art, bei der der Alltag der Menschen auf geschickte Weise durchbrochen wird. Wer sich den Ballons nähert, liest die Aufschrift auf dem Boden: „ES ist näher, als du denkst, #itmovie ab 7. September im Kino“. Ins Gespräch gebracht hat man das Remake damit auf jeden Fall, Aufmerksamkeit ist den Machern dieses Streichs gewiss.  Eine gelungene Aktion.

Quelle: unilad.co.uk