FSK-18-Freigabe verweigert: Brutaler Action-Thriller dennoch uncut im Heimkino – Fans von knallharten Streifen, werden den überaus brutalen Action-Thriller „The Price We Pay“ von Kult-Regisseur Ryûhei Kitamura (u. a. „Versus“ und „Midnight Meat Train“) sicherlich schon auf den Zettel haben. Die digitale Heimkino-Premiere steht laut Tiberius Film für den 2. Februar 2023 ins Haus. Bis dato ging man davon aus, dass der Streifen in der Uncut-FSK-18-Version erscheinen würde.

Doch da wurde die Rechnung offenbar ohne die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft gemacht. Diese hat jetzt nämlich „The Price We Pay“ die FSK-18-Freigabe für die Uncut-Version verweigert. Demnach gab die Behörde lediglich für eine wesentlich entschärfte Version des Brutalo-Streifens grünes Licht. Von diesem Urteil der FSK ließ sich der Verleih Tiberius Film jedoch nicht abschrecken. Zwar legte man dagegen keine Berufung ein, aber man ging den Weg über die Juristenkommission.

Uncut-Version nichts für Zartbesaitete

Mit einem erfreulichen Ergebnis für alle Filmfans. Denn „The Price We Pay“ erscheint nun doch uncut für das Heimkino mit dem Siegel „SPIO/JK: keine schwere Jugendgefährdung“. Genrefans dürfen sich nun auf einen mitreißenden Action-Thriller freuen, der reichlich wahrhaft brutale Szenen zu bieten hat. Schließlich gab es nicht unbegründet den FSK-Zwist im Vorfeld. In „The Price We Pay“ sind Emile Hirsch und Stephen Dorff in den Hauptrollen zu sehen.

Sie spielen die Gangster Alex und Cody, die ein Pfandhaus überfallen. Allerdings eskaliert ihr Raub und die beiden nehmen auf ihrer Flucht die junge Grace als Geisel. Als sie dann eine Autopanne haben, verschanzen sie sich in einem abgelegenen Bauernhaus. Keine gute Idee, denn nun ist die Polizei nicht mehr ihr größtes Problem, da sie sich definitiv den falschen Zufluchtsort ausgesucht haben.