„Eins, zwei, Freddy kommt vorbei ...“ – der angesengte Spaßvogel, der liebend gern ahnungslose Teens in ihren Träumen massakriert, begeistert Horrorfans seit dem sagenhaften ersten Teil 1984. Freddy Krueger ist in allen sieben Teilen der „A Nightmare on Elm Street“-Reihe ein Todesfürst mit prächtigem Humor. Eine Eigenschaft, die Albtraum-Freddy trotz seiner Boshaftigkeit bei den Fans so unheimlich beliebt gemacht hat. Das Freddy aber so ist, wie er ist, hat man dem charismatischen Robert Englund zu verdanken, der den Schlitzer von der Elm Street wie kein anderer verkörperte.

Hatten die Fans aufgrund etlicher Gerüchte noch gehofft, Robert Englund könnte noch mal in die Rolle von Freddy Krueger schlüpfen, ist dies nun leider endgültig Geschichte. Der inzwischen 70-jährige Englund zerstörte in einem Interview mit Entertainment Weekly jegliche Hoffnung auf ein Freddy-Comback: „Ich hatte einen guten Lauf, eine gute Zeit. […] Wenn ich jetzt eine Kampfszene mache, müsste sie sehr minimalistisch sein, da ich meinen Kopf nicht mehr für acht verschiedene Takes und Einstellungen umherwirbeln kann. Meine Wirbelsäule würde schmerzen. […] Es ist witzig, dass mein allerletzter Moment als Freddy ein Augenzwinkern ans Publikum ist.“

Das kann man natürlich aufgrund seines Alters und der damit aufkommenden Gebrechen vollends nachvollziehen. Schade ist es trotzdem – und so behalten wir doch die besagte letzte Szene mit Englund als Freddy gegen Jason Voorhees als Abschied in Erinnerung! Genauso wie die ganzen „A Nightmare on Elm Street“-Filme, die auf ewig zu den besten Horror-Slasher-Reihen des Genres zählen werden. Mach es gut, Robert Englund – und Tschüss, Freddy Krueger!

Quelle: filmstarts.de