Bud Spencer war der beliebteste Dampfhammer der Welt und eine Institution im Filmgeschäft. Insbesondere seine Streifen sowohl der 70er als auch 80er genießen bei Millionen von Fans Kultstatus. Ob alleine oder zu zweit mit seinem kongenialen Partner Terence Hill, Bud hat bei seinen Fans auf ewig einen Stein im Brett. Immer sympathisch und mit einem unglaublichen Charisma gesegnet, vermöbelte er alles, was ihm vor seine Faust rannte. Unter anderem auch in einem seiner besten Solofilme, „Sie nannten ihn Mücke“, womit wir auch gleich bei unserem heutigen Film-Trailer von damals sind.

Schon der Trailer aus dem Jahre 1978 zeigte, was einen erwarten würde. Ein zusammengewürfelter unsportlicher Haufen Italiener, Mücke, Amis, Football, Armdrücken 20-Eier-Omelettes und unvergessene, kultige Prügeleien am laufenden Band! Dabei schwebt Bulldozer von Oliver Onions als Titelmelodie stetig mit! „Sie nannten ihn Mücke“ ist Bud Spencers bester Solostreifen und von der ersten bis zur letzten Szene perfekt inszeniert. Wobei, so ganz original ist der Trailer nicht, hat er nämlich eine neue Synchronisation bekommen. Eine Maßnahme, die viele Fans hat weinen lassen, verliert das Ganze doch so seinen schnoddrigen 70er-Touch. Aber gut, zum Eingrooven auf diesen Megastreifen reicht der Trailer trotzdem noch. Zumal man Oliver Onions nicht synchronisieren kann.

Sollte es auf dieser Erde tatsächlich noch jemanden geben, der Bud Spencer in seiner Megarolle als Mücke noch nicht gesehen hat, nachfolgend der Plot in Kurzform: Mücke, ein italienischer Fischer und ehemaliger Football-Star, bekommt über Umwege die Chance, ein Football-Team zu trainieren. Das Problem: Die Jungs sind echte Loser, unsportliche Typen oder ziellose Ganoven. Aber sie haben Herz – und Mücke noch mehr. Ziel soll es sein, seinen amerikanischen Erzfeind und dessen übermächtig scheinende US-Army-Truppe in einem Football-Match zu schlagen. Leichter gesagt, als getan. Jetzt heißt es für Mücke erst mal, seine Chaostruppe in den Griff und fit zu bekommen, bevor es am Ende zu einer wahren Schlacht auf dem Spielfeld kommt.