Auch wenn das Wort inflationär genutzt wird, hier passt es: „Fear and Loathing in Las Vegas“ ist einer dieser absoluten Kultfilme. Kaum verwunderlich also, dass die Verfilmung des Gonzo-Romans des Autors Hunter S. Thompson in Hollywood Eindruck hinterlassen hat. Genug, um ein neues Projekt aus der Taufe zu heben. Denn eine Serie namens „Fear & Loathing“ ist in Planung.

Wie der Film fußt auch diese auf Thompsons Werk „Fear and Loathing in Las Vegas: A Savage Journey to the Heart of the American Dream“. Produzieren wird das Ganze Davey Holmes, seines Zeichens Showrunner der Serien-Adaption des 90er-Filmklassikers „Schnappt Shorty“, die in Serie auf den Namen „Get Shorty“ hört. Holmes freute sich in einem Interview mit „The Hollywood Reporter“ hörbar über die Chance:

„Nachdem ich über die Jahre einige tolle Gelegenheiten ablehnen musste, könnte ich nicht aufgeregter oder stolzer darüber sein, dass ich diese hier regelrecht umarme. Das ist eine Partnerschaft mit einem Studio, das einige der spannendsten TV-Serien überhaupt produziert hat. Die Klugheit, furchtlose Kreativität und allgemeine Unterstützung kann man gar nicht hoch genug loben, die MGM bei unserer Zusammenarbeit mit an den Tisch bringt.“

Hunter S. Thompsons Leben bietet wahrhaftig Grundlagen genug für eine autobiographische Serie, die dem Film in wenig nachstehen muss, prägte der Schriftsteller und Journalist doch seine Form des sog. „Gonzo“-Journalismus und begab sich des Öfteren in haarsträubende Abenteuer und Gefahren: So versuchte Thompson, Sheriff zu werden, berichtete u. a. über die Hell’s Angels und legte sich mit Richard Nixon an.

Quelle: hollywoodreporter.com