Filmemacher & USA-Kritiker Nummer eins Michael Moore ist wieder da. Das mit seinem neuen Film „Fahrenheit 11/9“ und jeder Menge provokanter US-Kritik. Dieses Mal will er vor allem aber eines, Donald Trump stoppen. Auch sein neues Werk zeigt wie seine bekannteste Streifen „Fahrenheit 9/11“ oder „Bowling for Columbine“ ungeschönt und ohne Blatt vor dem Mund, welche Missstände Moore in dessen Heimat alles auf den Sack gehen. Den Trailer zum Film gibt es ab sofort zu sehen und der beginnt zynisch mit „Ladys und Gentlemen, der letzte Präsident der Vereinigten Staaten.“

Das sagt schon einiges aus, auch was euch in „Fahrenheit 11/9“ unter anderem erwartet. Doch neben den Schüssen auf Trump und seinen Reden zeigt Moore Neonazi-Aufmärsche und Politiker vom rechten Rand der Republikaner. Er lässt aber auch die Helden des liberalen Amerikas zu Wort kommen, es gibt reichlich Diskussionen über die Möglichkeiten einer Absetzung Trumps. Der Trailer endet dann mit den Worten Moores:

„Dieser Film wird den Irrsinn beenden.“ Für viele Amerikaner, aber auch Menschen in aller Welt, wäre das natürlich eine feine Sache. Auf Moores Twitter-Account bezeichnete er sein neues Projekt als einen Mix aus Komödie, Horrorfilm und Dokumentation rund um die Politik der Regierung und um US-Präsident Donald Trump. Ein Film, der aufzeigt, wie der Wahnsinn in den USA anfing und wie man ihn beendet.  Angelehnt ist der Titel übrigens an den französischen Filmklassiker „Fahrenheit 451“.

Außerdem bezeichnet Fahrenheit 451 im US-amerikanischen Messsystem jenen Wert, an dem Paper zu brennen beginnt. Na, da kann man nun eins und eins zusammen zählen. Egal, ob dieser Film am Ende irgendwelchen Einfluss nehmen wird auf Trump und seine Präsidentschaft, es ist so oder so ein weiterer kritischer Fingerzeig auf Teile der USA. Ein Fingerzeig, der sicherlich wieder um die Welt gehen wird. „Fahrenheit 11/9“ kommt am 21. September in die US-Kinos. Einen deutschen Starttermin gibt es leider noch nicht.