Leute, die es filmisch hart und brutal mögen, verstörendes Kino lieben, sollten sich „Extremity“ vormerken. Der Streifen stammt von Regisseur Anthony DiBlasi, der uns bereits in den letzten Jahren immer wieder mit erschreckenden und bösen Indie-Horror-Streifen wie zum Beispiel „Last Shift“ beehrt hatte. Nun legt er nach und inszenierte mit „Extremity“ einen Folter-Horror, der durch Mark und Bein geht. Harte Kost, die nicht für jedermann geeignet ist. Wieso, sieht man schon ganz gut im frisch veröffentlichten Trailer.

Es geht hier um eine traumatisierte junge Frau, die immer wieder auf der Suche nach neuen, extremen Kicks ist. So findet sie anfänglich ihr Glück im sogenannten Extreme Haunt. Das ist ein interaktives Horror-Haus in dem auch extreme Fessel- sowie Foltermethoden zu finden sind. Als sie dieses Spiel beginnt, merkt sie schnell, dass sie diese Erfahrung an ihre Grenzen bringt und gefangen ist in einem tödlichen Albtraum.

DiBlasi erklärt sein Extreme Haunt folgendermaßen: „Extreme Haunts sind Orte, die das Spukhauserlebnis auf ein neues Level heben. Es ist für Leute, die in einem echten Horrorfilm sein wollen. Viele dieser Orte sind fast wie Boot Camps. Es gibt keine Regeln, in vielen von ihnen gibt es keine Safe Words und keinen Ausweg. Auf diese Weise können sich die Leute 'sicher' in einen Horrorfilm versetzen und sich fühlen, als wären sie wirklich in Gefahr.“

Wie brutal und verstörend es dort zugeht, sieht man bereits im Trailer. Somit ist klar, worauf man sich einlassen muss. „Extremity“ startet am 17. September 2018 in diversen US-Kinos und wird dann am 02. Oktober 2018 auf DVD, Blu-ray und VoD veröffentlicht. Einen deutschen Termin gibt es leider noch nicht.