„Embattled“ – Film-Kritik – Freunde des Kampfsportfilms dürfen ihr Augenmerk auf den neuen Streifen „Embattled“ im Heimkino auf DVD und Blu-ray richten. Mittendrin steht Stephen Dorff in der Hauptrolle, in einem Film, der jedoch nicht nur MMA-Kampfsport-Action bietet, sondern auch die Kurve Richtung Familien-Drama nimmt.

Ein spannender Mix, der von MMA-Superstar Cash erzählt. Cash hatte keine gesegnete Kindheit –  das gründet sich auf seinem gewalttätigen Vater. Die über Jahre aufgestaute Wut kanalisiert er in etlichen Kämpfen, was ihn wiederum bis zum Weltmeistertitel führt. Mittlerweile hat Cash alles – Reichtum, Beliebtheit und Weltruhm.

Vater gegen Sohn

Doch als sein zweiter Sohn Quinn mit dem Williams-Syndrom geboren wird, entzieht sich Cash der Verantwortung und sucht das Weite. Daher muss nun sein älterer Sohn Jeff zum liebevollen Betreuer des kleinen Bruders werden. Cash hingegen jagt weiter dem Geld nach. Alles ändert sich jedoch, als Sohnemann Jeff eines Tages selbst in den Kampfsport einsteigt.

Denn es kommt am Ende zum unausweichlichen Duell mit dem Vater. „Embattled“ entpuppt sich als überaus unterhaltsamer, spannender und emotionaler Film, der den Drahtseilakt zwischen knallharten Kämpfen und Drama klasse meistert. Auch wenn der Plot eher klassisch und wenig innovativ anmutet, dabei stark an Filme wie „Warrior“ erinnert, so ist es dennoch gelungen, eine spannende Geschichte zu erzählen.

Mehr Familien-Drama als MMA-Actionfilm

Eine ohne Längen, die bis zum Ende an den Bildschirm bannt. Hinzu kommt ein überaus erstklassiges Kampf-Finale, das den Film ordentlich abrundet. Fans werden sich darüber hinaus über einige Ikonen des MMA-Sports wie Tyron Woodley oder UFC-Superstar Donald „Cowboy“ Cerrone freuen, die hier in Nebenrollen zusehen sind.

Alles in allem überzeugt „Embattled“ als fesselnder, nie langweiliger Streifen, dem unterm Strich aber mehr Familien-Drama als MMA-Actionfilm innewohnt.

„Embattled“ (Universal Pictures) – VÖ: 29. Jul. 21