Eine neue Woche ist gekommen mit reichlich neuem DVD- und Blu-ray-Material. Diesmal gibt es jedoch mal keine rabiate Action oder blutigen Horror, sondern Filme mit Herz, die einen emotional mitreißen, aber auch herrlich zum Lachen bringen. Beginnen wir mit Bob, einem roten Streuner, der zum Lebensretter auf seine ganz eigene Art und Weise wird. Tierisch gutes Kino für daheim, fernab vom lauten Getöse und Popcornkino. Außerdem hätten wir da noch die süße Emma Stone und Ryan Gosling, die zusammen ihren Träumen nacheilen und dafür mit einigen Oscars belohnt wurden. Wer Bock hat auf eine derbe Komödie, die sich nicht zu schade ist, unter die Gürtellinie zu gehen, sollte sich das Face-off von Bryan Cranston und James Franco ansehen. Zu guter Letzt haben wir dann noch eine erfrischende Ruhrpottkomödie für einen feuchtfröhlichen Filmabend. Nachfolgend unsere DVD- und Blu-ray-Tipps!

FILMTIPP DER WOCHE:

Bob, der Streuner - VÖ: 18. Mai. 17
Filme, die von Freundschaft erzählen, gibt es reichlich. Auch jene, mit einem tierischen Kumpel. Doch einige dieser Vertreter schaffen es nicht, in die Tiefe zu gehen. Ganz anders unser heutiges Highlight 'Bob, der Streuner', der auf der gleichnamigen Romanvorlage und wahren Begebenheiten beruht. Es ist einer dieser ganz besonderen Streifen, die man lange danach noch mit sich trägt. Es ist ein Film ohne großes Tamtam und Action, aber einer, der mit Authentizität, der Story, den Charakteren und seiner Warmherzigkeit überzeugt. Das auch mit seinem ernsten Plot, der mit britischem Charme sowie einer Prise Humor garniert wird. Es geht um James, der als obdachloser Straßenmusiker zudem mit einem Drogenproblem zu kämpfen hat. Gut, dass er sich Hilfe geholt hat, die ihn nicht nur in ein Programm aufgenommen hat um seine Sucht zu heilen, sondern ihm auch eine Wohnung beschafft. Beim Kampf gegen seine inneren Dämonen und täglichen Existenzängste kommt da ein Haustier zum ungünstigsten Zeitpunkt. Wie aus dem Nichts läuft James ein Kater zu. Doch was soll er tun? Sein mageres Einkommen reicht gerade, um sich selbst über Wasser zu halten. Allerdings scheint er sein tierisches Ebenbild getroffen zu haben und baut eine Beziehung zu ihm auf. James beschließt, den aufgeweckten Kater Bob zu nennen und aufzupäppeln, um ihn dann wieder seines Weges ziehen zu lassen. Doch Bob hat seinen eigenen Kopf und denkt gar nicht daran, James zu verlassen. Er folgt ihm auf Schritt und Tritt. Nach und nach findet James dank Bob seinen Weg zurück ins Leben und aus seiner Sucht. So simpel die Story ist, so mitreißend ist sie auch. Vor allem weil Luke Treadaway ('Unbroken') hier eine grandiose Performance hinlegt, die getoppt wird vom Kater Bob. Der Film wandert zwischen Feelgood Movie und Drama mit einer grandiosen Erzählweise, die auf ihre Art mit dem Tabuthema Drogensucht und Entzug spielt. Ein Film mit verdammt viel Herz, eindringlichen Bildern, toller Musik sowie einer einzigartigen Freundschaft. Beide Daumen steil nach oben! (Concorde Home Entertainment)

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