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15:17 to Paris - VÖ: 23. 06. Sep. 18
Hollywood-Legende Clint Eastwood ist wieder da. Jedoch nicht vor der Kamera, sondern einmal mehr dahinter als Regisseur. Eastwood inszenierte mit „15:17 to Paris“ ein Heldendrama. Die Hauptfiguren, die sich sogar selbst spielen, sind Anthony Sadler, der Oregon-Nationalgardist Alek Skarlatos sowie US Air Force First Class Spencer Stone. Vielen wird der Abend des 21. August 2015 noch in Erinnerung sein. An dem Tag wurde der Terroranschlag auf den Thalys-Zug Nr. 9364 nach Paris vereitelt.

Und zwar durch diese drei mutigen Amerikaner, die auf ihrem Europatrip in diesem Zug saßen. „15:17 to Paris“ handelt hauptsächlich vom Lebensweg der Freunde, von den Problemen ihrer Kindheit über das Finden des Lebenssinns bis zu den unwahrscheinlichen Ereignissen, die zu dem Angriff führten. Doch ihre Freundschaft überdauert die schrecklichen Torturen, sie ist ihre größte Waffe und ermöglicht ihnen, das Leben der mehr als 500 Passagiere an Bord zu retten.

Wer keine Abneigung gegen US-Pathos und Heldenverehrung besitzt, wird mit diesem Streifen bestens unterhalten. Beachtet aber, dass der eigentliche Anschlagsversuch und dessen Vereitelung nur einen kleinen Teil des Films einnehmen. Dennoch ist der Streifen ein packendes Drama, mitten aus dem Leben gegriffen. Vor allem, weil „15:17 to Paris“ auf Authentizität setzt und eben eine wahre Geschichte wiedergibt.

Wer also einen Hang zu biografischen Streifen hat und auch mal tiefer hinter besagte Heldendarstellungen blicken möchte, wird zufrieden sein. Alle anderen, die Action oder Thrill erwarten, sollten sich woanders umsehen. (Warner Home Video)