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Winchester: Das Haus der Verdammten - VÖ: 23. 31. Aug. 18
Mit „Winchester“ erlebt ihr schaurigen Haunted-House- kombiniert mit stimmigem Geister-Horror. Inszeniert von den „Jigsaw“-Regisseuren Michael und Peter Spierig warten etliche Schauerszenen, eine tolle Atmosphäre und ein paar richtig biestige Schockeffekte für fulminantes Gänsehautkino. Im Film geht es um Sarah Winchester, die Erbin eines Waffenherstellers. Sarah lässt in jahrzehntelanger, ununterbrochener Bautätigkeit ein gigantisches und unübersichtliches Anwesen mit über 500 Zimmern errichten.

Auf die Außenwelt wirkt das Gebäude wie das exzentrische Denkmal einer wahnsinnigen Frau. Der bekannte Psychologe Dr. Eric Price wird damit beauftragt, den Geisteszustand der Millionenerbin zu untersuchen. Denn Sarah Winchester ist davon überzeugt, ein Gefängnis für Hunderte rachsüchtige Geister und gequälte Seelen zu errichten, die durch Winchester-Waffen zu Tode kamen und nun Vergeltung suchen.

Der Arzt stellt bald fest, dass es in der Villa tatsächlich nicht mit rechten Dingen zugeht: Gefangen im größten Geisterhaus der Welt müssen Sarah und Dr. Price einen Ausweg finden, um die Verdammten des Winchester-Hauses zu erlösen. Das Coole daran: Die Story ist nicht frei erfunden, sondern beruht auf wahren Begebenheiten. Denn das Winchester House gibt es wirklich, es steht in San Jose, Kalifornien.

Das ikonische Gebäude ist bis heute eine Touristenattraktion. Vor allem wegen seiner skurrilen Architektur, wozu unter anderem eine Treppe gehört, die in der Decke endet, mit einer Tür, die in den Abgrund führt. Erbaut wurde das Haus wie im Film von Sarah Winchester, die 38 Jahre lang und bis zu ihrem Tod immer mehr Räume bauen ließ, um ihrer Geister-Heimsuchung zu entkommen – creepy!

Der Streifen überzeugt nicht nur wegen der interessanten Geschichte. Nein, die Schockeffekte sitzen und der Film lebt von seiner Gruselatmosphäre. Auch überzeugen Jason Clark als Dr. Price und Helen Mirren als exzentrische Sarah Winchester. Wer generell auf Gore und Splatter steht, ist hier übrigens fehl am Platz. „Winchester“ liefert euch atmosphärische Gruselkunst für ganz tolles Gänsehautkino. (Splendid Film/WVG)

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