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Dragged Across Concrete - VÖ: 23. Aug. 19
Freunde des gepflegten Action-Thrills sollten nur alle Antennen ausrichten. Und zwar auf „Dragged Across Concrete“, das neue filmische Brett von Regisseur S. Craig Zahler, der bereits mit Schonungsloskino wie „Bone Tomahawk“ und „Brawl in Cell Block 99“ überzeugte. Dieses Mal hat er sich Kultstar Mel Gibson geangelt und ihm keinen Geringeren als Vince Vaughn an die Seite gestellt, um mit den beiden als knüppelhartes Ermittler-Duo einen grenzgeilen Action-Abriss zu zelebrieren.

„Dragged Across Concrete“ ist wieder mal einer dieser Streifen, die nicht mit einer riesigen PR-Maschine beworben werden und deshalb bei vielen völlig unter dem Radar fliegen. Das soll sich nun im Heimkino ändern, denn dieser Streifen ist so viel mehr als nur ein Geheimtipp. Es ist ein genialer Action-Thriller, der mit seinem mitreißenden Plot satte 160 Minuten auf die Uhr bringt.

Die beiden Cops Brett Ridgeman und Anthony Lurasetti werden aufgrund eines Videos, das sie bei einem außergewöhnlich hart ausgeführten Einsatz gegen einen Drogenkriminellen zeigt, suspendiert. Ridgeman fühlt sich ungerecht behandelt und befürchtet, dass er durch das fehlende Gehalt nicht mehr richtig für seine Familie sorgen kann. Gemeinsam mit Anthony plant er als ausgleichende Gerechtigkeit, eine Bankräuber-Gang um deren Beute zu erleichtern.

Doch sie suchen sich hierfür leider die falschen Kriminellen aus – denn die psychopathischen Räuber besitzen keinerlei Skrupel, ihren Fluchtweg mit unzähligen Leichen zu pflastern. Freut euch hier auf einen Action-Thriller, in dem vor allem Mel Gibson endlich wieder zeigt, was für eine Mad-Mel-Granate er doch ist. Dabei harmoniert er so dermaßen prächtig mit Vince Vaughn, dass jedem Fan die Freudentränen ins Gesicht schießen.

Ebenfalls Hand in Hand gehen die witzigen Dialoge mit der extremen Gewalt. Das generiert einen hohen Unterhaltungsfaktor, denn hier greifen sowohl düsteres 80er-Copfilm-Flair, Plot, Darsteller als auch die mitreißende Machart harmonisch ineinander. Dabei entstehen keine Längen und die 160 Minuten vergehen wie im Flug. „Dragged Across Concrete“ rüttelt das angestaubte Genre wieder auf – mit einem ebenso realistischen wie knallharten Action-Thriller, der dabei fast schon am Meisterwerkstatus kratzt. Klare Heimkino-Empfehlung! (Universum Film)

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