Willkommen zu einer weiteren Woche mit den besten neuen DVD- & Blu-ray-Veröffentlichungen. Dieses Mal haben wir eine gute Mischung, die euer Heimkino vielseitig bereichern wird. So haben wir den echten „Rocky“ für euch, der seine Fäuste schwingt, aber seinen echten Kampf außerhalb des Rings austragen muss. Oder wie wäre es mit einem neuen Abenteuer mit keinem Geringeren als Johnny Depp als Captain Jack Sparrow? Wer mehr Bock auf eine wahre Geschichte hat, die ihn gut zwei Stunden lang an den Bildschirm fesselt, sollte sich Matthew McConaughey geben, der reichlich Gold in den Händen hält. Für Komödienfans und Kiffer haben wir auch was im Programm: Die langersehnte Fortsetzung eines echten deutschen Komödienklassikers! Wie ihr seht, es geht mitreißend zur Sache in dieser Woche – nachfolgend unsere DVD- und Blu-ray-Tipps!

FILMTIPP DER WOCHE:

Chuck - Der wahre Rocky - VÖ: 29. Sep. 17
Ohne Frage hat Sylvester Stallone mit den „Rocky“-Filmen Filmgeschichte geschrieben und nicht nur Boxfans begeistert. Jetzt kommt mit dem Box-Drama „Chuck“ der echte Rocky in den Ring eures Heimkinos gestürmt. Chuck Wepner, genannt „The Bayonne Bleeder“, kämpfte 1975 gegen Box-Legende Muhammad Ali und war klar unterlegen. Ein Kampf, der „Rocky“-Autor und -Hauptdarsteller Sylvester Stallone zu seinem Drehbuch inspirierte. Daher dürfte die wahre Geschichte des Schwergewichtlers für jeden Fan eine spannende Sache sein, zumal auch der Cast mit Liev Schreiber, Naomi Watts und Ron Perlman sehr gut passt. Übrigens verklagte Chuck Wepner Sylvester Stallone 2003, da Sly quasi sein Leben verfilmt hatte. Das wurde jedoch nicht groß breitgetreten, da sich beide außergerichtlich einigen konnten. Wie dem auch sei, verantwortlich für dieses Box-Biopic zeigt sich Regisseur Philippe Falardeau, der das echte Leben Wepners sowohl bemerkenswert spannend als auch unterhaltsam inszeniert hat. Auch Liev Schreiber in der Rolle des Boxers macht eine gute Figur im und außerhalb des Rings. „Chuck“ erzählt aber nicht nur vom 15-Runden-Fight mit Muhammad Ali, sondern auch vom Leben Wepners nach dem Kampf. Denn der Ruhm bringt seine Schattenseiten mit sich: Chucks Familie bricht auseinander, und er verliert sich immer mehr im Drogenrausch. Bald muss er feststellen, dass das Leben kein Film ist und der größte Kampf nicht im Ring stattfindet. Als Zuschauer schaut man gebannt zu, wie Liev Schreiber hier sehr authentisch gespielt durch alle Höhen und noch mehr Tiefen geht. Sicherlich ist „Chuck“ kein „Rocky“, auch weil Wepner beileibe kein Sympath wie Balboa ist, aber es ist ein mitreißendes Boxdrama geworden. Daumen hoch! (Splendid Film/WVG)

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