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Papillon - VÖ: 29. Nov. 18
Je nach Alter werden viele den Film- und Romanklassiker „Papillon“ aus dem Jahre 1973 nicht kennen. Das ist aber insofern nicht schlimm, da es sich bei diesem Drama eh um eine Neuinterpretation handelt, weshalb man diese ohnehin nicht zu sehr mit dem Original vergleichen sollte. Es geht um Henri „Papillon“ Charrière – dieser wird im Frankreich der 30er Jahre zu Unrecht wegen Mordes verurteilt und muss seine lebenslange Haftstrafe in der berüchtigten Strafkolonie St. Laurent in Französisch-Guayana verbüßen.

Auf dem Weg dorthin begegnet Papillon dem seltsamen Louis Dega, einem verurteilten Fälscher. Nachdem er ihn vor einem Angriff anderer Häftlinge verteidigen konnte, treffen sie eine Vereinbarung: Dega steht fortan unter Papillons Schutz, im Gegenzug finanziert Dega Papillons Fluchtversuche. Im Laufe der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden Männern eine tiefe Freundschaft, die ihnen hilft, den schweren Arbeitsdienst und die sadistische Behandlung der Wärter zu überleben und die ihnen immer wieder die Kraft gibt, nicht aufzugeben.

Regisseur Michael Noer bringt mit seiner Version die unglaubliche Lebensgeschichte des Henri „Papillon“ Charrière überaus spannend und emotional auf die Leinwand. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, Hoffnung und dem unerschütterlichen Lebenswillen unter extremsten Bedingungen. Richtig stark trumpfen hier die beiden Hauptrollen auf – mit Charlie Hunnam als Papillon sowie Rami Malek als Louis Dega.

Ein fesselndes Drama ohne Längen, in dem man schnell mit den beiden Charakteren emotional mitgeht. „Papillon“ ist ein passender Streifen für alle, die einen tollen Heimkinoabend verleben wollen und mal eine Auszeit vom ganzen Popcorn-Kino benötigen! (Constantin Film)