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Mandy - VÖ: 29. Nov. 18
Der gute Nicholas Cage – was hat er nicht schon alles für wilde Filme gedreht und quasi jedes Genre abgegrast. Nicht alle diese Streifen waren gut, viele maximal Mittelmaß. Doch mit „Mandy“ zeigt er endlich mal wieder, was er schauspielerisch auf hohem Niveau drauf hat. Der Streifen selbst gestaltet sich als absolut irres Unterfangen, als ein verstörendes Horror-Spektakel. Und darum geht es:

Shadow Mountains, 1983 – Der friedliebende Einzelgänger Red befindet sich in seiner persönlichen Hölle aus Wut und Trauer. Hilflos musste er mit ansehen, wie seine große Liebe Mandy ermordet wurde. Jeremiah Sand, der charismatische Führer der religiösen Sekte „Children of the New Dawn“, hat die natürliche Schönheit zu seiner Auserwählten erkoren und sie entführt, um sich mit ihr zu vereinigen. Nach seiner Zurückweisung durch die willensstarke Frau psychisch entmannt, sucht Jeremiah Erlösung von der erlittenen Schmach in ihrer Hinrichtung.

Red hat nun nichts mehr zu verlieren. Mit einer eigenhändig geschmiedeten Kriegsaxt in der Hand und einer Teufelsdroge in den Adern, die ihm übermenschliche Kräfte verleiht, macht er sich auf den Weg in einen blutigen Albtraum. Von wahnsinnigem Rachedurst getrieben, wird Red nicht eher ruhen, bis er Jeremiah und seine Jünger zur Strecke gebracht hat. Boom! Genau dieses Wort durchstreift das Hirn, wenn der Film zum Abspann gekommen ist.

„Mandy“ ist ein sehr stylischer Höllentripp, knallhart, böse, blutig und übertrieben abgedreht mit all diesen dämonischen Motorradmutanten und surrenden Kettensägen. Cool ist auch die enorme Masse an Referenzen an die 80er. Das macht Spaß, das bringt Spannung und auch die eine oder andere verstörende Szene. Mittendrin eben der eingangs erwähnte Cage, der hier grandios abliefert und auch diesen Streifen trägt.

Also schnallt euch an, bevor ihr „Mandy“ in euer Heimkino lasst, es wartet ein ebenso beeindruckendes wie überraschendes Rache-Inferno auf euch, aus dem ein biestiges, durchgehämmertes Horror-Monster emporsteigt. Viel Vergnügen! (Koch Media)

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