Willkommen Filmfreunde zu einer neuen Woche mit tollen Veröffentlichungen für euer Heimkino auf DVD- und Blu-ray! Dieses Mal haben wir den viel diskutierten und für reichlich Wirbel sorgenden Kannibalen-Schocker für euch im Programm. Ebenso wie einen richtig spannenden Survival-Trip mit Daniel Radcliffe auf Leben und Tod. Oder wie wäre es passend zur Halloween-Zeit mit zwei Männern und einer weiblichen Leiche in einem Krematorium? Das ist gruselige Horror-Unterhaltung. Wer davon eine Pause braucht, sollte sich eine der besten Musikdokumentationen der letzten Jahre reinziehen, die auf die Künstler hinter den Stars schaut. Wer lieber eine neue Serie für sein Heimkinoerlebnis sucht, der sollte zur außergewöhnlichen Live-Action-Serie im X-Men-Universum greifen. Wie ihr seht, es geht auch in dieser Woche zur Sache – nachfolgend unsere DVD- und Blu-ray-Tipps!

FILMTIPP DER WOCHE:

Raw - VÖ: 26. Okt. 17
Alle paar Jahre tauchen sie auf, diese Filme der besonderen Art. Es sind Streifen außerhalb der Norm, die ins Mark treffen und zum Denken anregen. So einer ist auch der französische Film „Raw“. Von „Kannibalen-Horror“, „In-Die-Fresse-Schocker“ bis hin zum „Coming-of-Age-Drama“ konnte man einiges an Headlines lesen. Doch „Raw“ ist irgendwie nichts davon, um dann doch irgendwie alles davon zu vereinen. Verwirrt? Müsst ihr nicht sein, am Ende des Tages wird aus der Mischung Kannibalen-Schocker und Drama ein typischer Arthouse-Horror. Ein Gelungener dazu, wenn man dieses spezielle Genre mag. Wer die Brutalität eines „Saw“ erwartet oder einen Kannibalenstreifen wie „Ravenous“, ist falsch gewickelt. „Raw“ geht eher still zu Werke, mit starken Bildern und pointiert eingesetzten Schockmomenten, die mit expliziter, blutiger Härte zuschlagen. Der preisgekrönte Arthouse-Horror handelt von Justine. Sie wächst in einer Familie voller vermeintlicher Vegetarier auf. Doch als sie das erste Mal ein Stück Fleisch probiert, entwickelt die frisch an einer veterinärmedizinischen Hochschule angekommene 16-Jährige einen unkontrollierbaren Hunger. Schnell tauscht sie ihren Vegetarismus gegen drastisch veranschaulichten Kannibalismus ein. Ein Plot, der ebenso herrlich extravagant wie genial ist. Positiv zu erwähnen ist hier vor allem der Cast, der einen klasse Job gemacht hat und mitsamt der beklemmenden Atmosphäre „Raw“ zu einem spannenden, schockierenden Erlebnis macht. Eines, das auf leisen Sohlen kommt, um sich langsam im Kopf festzusetzen. So geht Arthouse-Horror im Drama-Gewand, der auch ein paar witzige Szenen bereitstellt und am Ende weit entfernt von der Norm ist. Genrefans werden ihren Spaß haben und den Film in guter Erinnerung behalten! (Universal Pictures)

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