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Stephanie: Das Böse in ihr - VÖ: 23. Aug. 18
Freunde der Düsterunterhaltung aufgepasst! Mit „Stephanie - Das Böse in ihr“ lauert ein erfrischender Streifen auf euch, um euren nächsten Heimkinoabend zu füllen. Dieser Horrorthriller wurden vom Produzententeam realisiert, das schon mit „The Purge“, „Sinister“ und „Insidious“ echte Genrekracher lieferte. In diesem Film ist vor allem die Fusion einer interessanten Story mit dieser beklemmenden, dichten Atmosphäre hervorzuheben.

Wobei auch der kleine Cast mit Frank Grillo („The Purge: Anarchy”), Anna Torv („Fringe”) und Shree Cooks („American Horror Story”) überzeugt. Wie der Titel bereits verrät, geht es um die junge Waise Stephanie. Sie wird von ihren Adoptiveltern überstürzt alleine im Haus zurücklassen. In ihrer Abwesenheit macht sich eine düstere, übersinnliche Macht bemerkbar, die langsam von dem Kind Besitz ergreift.

Als die Eltern nach längerer Zeit zurückkehren, sind sie überrascht, das Mädchen noch lebend vorzufinden – und geraten in den Sog der finsteren Kraft, die ihren vollen Zorn entfesselt. Das klingt jetzt nicht innovativ, aber Regisseur Akiva Goldsman („A Beautiful Mind“) hat es hinbekommen, hier einen interessanten Twist einzubauen. Es ist ein sehr ungewöhnlicher Horror-Thriller.

Auch, weil der Fokus hier auf dem kleinen Mädchen liegt. Gerade in den ersten 30 Minuten der insgesamt 90-minütigen Spielzeit ist nur sie der Star der Kamera. Aber Jungschauspielerin Shree Crooks zeigt, welches Potenzial in ihr steckt, kann sie nämlich den Zuschauer auch wunderbar im Alleingang bei der Stange halten, bevor es richtig losgeht. Gruselig bleibt es übrigens von Anfang an – und das zieht sich auch bis zum Ende. Dazu diese Stimmung einer dystopischen Welt, die wirklich gut rübergebracht wird.

So hat man am Ende einen Film, der einiges anders macht und genau deshalb das Horror-Thriller-Genre um einen guten, unverbrauchten Streifen erweitert. Wer also Bock auf Gruselfilme hat, sollte sich definitiv „Stephanie - Das Böse in ihr“ ansehen! (Universal Pictures)