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Robin Hood - VÖ: 23. Mai. 19
Wer kennt ihn nicht, diesen Helden der Geschichte: Robin Hood – Der König der Diebe. Eine legendäre Figur, der im Laufe der Zeit eine unüberschaubare Anzahl an filmischen Denkmälern gesetzt wurde. So gibt es den Uralt-Klassiker mit Errol Flynn, den moderneren Klassiker mit Kevin Costner, der auch schon wieder alt ist – und eine Version von Ridley Scott mit Russell Crowe.

Darüber hinaus existieren noch etliche Filme zum Sherwood-Forest-Helden mehr. Und hatten all diese Streifen ihren Charme und eigenen Robin Hood-Helden, so gab es 2018 eine erneute Auflage – und die dreht so einiges auf Links. Alles beginnt mit dem jungen Robin von Locksley, der vom Schlachtfeld der Kreuzzüge zurückkehrt. In England erwarten ihn Korruption, Intrigen und die grausame Herrschaft des Sheriffs von Nottingham, der das Volk bis zur bitteren Armut ausbeutet.

Robin beschließt gemeinsam mit seinem Verbündeten Little John, die Missstände nicht länger hinzunehmen und gegen die vorherrschende Ungerechtigkeit zu kämpfen. Sie legen sich mit den höchsten Instanzen an und haben schon bald den skrupellosen Sheriff zum Feind. Mal abgesehen vom Plot nimmt diese Neuauflage einen deutlich anderen Einschlag.

Zuerst einmal den neuen Robin, gespielt von Taron Egerton, der mal so ganz jungenhaft mit Baby-Face daherkommt. Auch der Rest geht eher in Richtung „Kingsman“. Ein unterhaltsamer Streifen ohne Frage, augenzwinkernd, sehr modern und auf bewusste Coolness getrimmt – samt schnellen Schnittgewittern und noch schnellerem Erzähltempo.

Der sogenannte „Young Adult“-Bereich ist hier ganz klar vorrangig die Zielgruppe des neuen „Robin Hood“. Hier bekommt man rassiges Popcorn-Kino, das rund 120 Minuten Kurzweil und Action garantiert. Am Ende eine waschechte Neuinterpretation – hier muss am Ende jeder selbst entscheiden, ob ihm die in dieser Form zusagt. (Studiocanal)