Weitere Filmtipps der Woche

Glass - VÖ: 23. Mai. 19
Fans schauten begeistert zu, als „Glass“, das Sequel zu M. Night Shyamalans „Unbreakable“ sowie zu dessen Nachfolger „Split“, das Finale der Reihe einläutete. Das gibt es nun endlich für das Heimkino, wo das Aufeinandertreffen von Bruce Willis, Samuel L. Jackson und James McAvoy ordentlich euer Wohnzimmer wackeln lässt.

„Glass“ wirft einen näheren Blick in die Welt von Elijah Price und beleuchtet seine Beziehung zu den beiden übermenschlichen Figuren David Dunn und Kevin Wendell Crumb alias „Die Bestie“. Samuel L. Jackson als Strippenzieher Elijah Price alias Mr. Glass ist nämlich wieder im Manipulationsfieber und will David Dunn sowie Kevin gegeneinander ausspielen. Alle drei sitzen wohlgemerkt in einer psychiatrischen Klinik ein.

Dort soll das Trio eigentlich von Dr. Ellie Staple analysiert werden, die sich auf Menschen mit der wahnhaften Vorstellung, sie seien Superhelden, spezialisiert hat. Das Aufeinandertreffen dieser ungewöhnlichen Personen gipfelt schließlich im unausweichlichen Kampf von Gut gegen Böse. Nicht gerade wenig durchgeknallt präsentiert sich dieser waschechte Superhelden-Streifen, der sich alleine schon wegen seiner Charaktere sowie Machart von der Masse abhebt.

Man sollte aber unbedingt sowohl „Unbreakable“ als auch „Split“ zuvor gesehen haben, um hier schnell einen Zugang zu bekommen. Denn bleibt einem diese Welt direkt zu Beginn verschlossen, wird man „Glass“ nicht zu schätzen wissen können. Was gefällt, sind vor allem die verschiedenen Erzählebenen, die gerne mal auf die falsche Fährte führen.

Dann natürlich vor allem die drei Hauptdarsteller, wobei James McAvoy noch eine Ecke krasser abliefert als Bruce Willis und Samuel L. Jackson. Insgesamt ist „Glass“ intelligentes, mitreißendes Superhelden-Kino, das man nicht im Vorbeigehen konsumieren darf. (Walt Disney)

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