Neue Woche, neues Futter für alle Heimkino-Fans – schließlich gibt es taufrisches Material auf DVD sowie Blu-ray. In dieser Woche wartet großartiges Geistertreiben im neuen Horror-Schocker der „Insidious“-Reihe auf uns. Wer sich seinen Thrill lieber ohne Horror holen will, sollte sich unbedingt den neuen Actioner von Liam Neeson ansehen, der diesmal auf einer wilden Zugfahrt seinen Mann stehen muss. Richtig ab geht es auch im Urzeit-Rache-Survival-Thriller mit Ötzi, dem Steinzeit-King. Wer auf Kriegs-Thriller steht, sollte sich indes die Verfilmung um Reinhard Heydrich ansehen, dem Mann im Zweiten Weltkrieg, der im Alleingang für die Ermordung Tausender Juden verantwortlich war. Interesse geweckt? Mehr erfahrt ihr jetzt in unseren DVD- und Blu-ray-Tipps der Woche!

FILMTIPP DER WOCHE

Insidious: The Last Key - VÖ: 17. Mai. 18
Horrorfans können sich auf den vierten Akt der „Insidious“-Reihe freuen, der jetzt im Heimkino erneut rassiges Geistertreiben anbietet. Wie „Insidious 3“ ist auch „Insidious 4: The Last Key“ ein Prequel, das sich mit der paranormalen Paralleldimension der ersten beiden Teile „Insidious“ und „Insidious: Chapter 2“ beschäftigt. Regisseur Adam Robitel hat für dieses Prequel einen guten Cast um sich versammelt – mit Spencer Locke („Resident Evil: Extinction“), Marcus Henderson („Get Out”) sowie dem Stammpersonal Lin Shaye, Angus Sampson und Leigh Whannell. Alles beginnt mit der Parapsychologin Elise Rainier, die ja immer dann um Hilfe gerufen wird, wenn unerklärliche, geisterhafte Phänomene auftreten.

Rainier lebt zusammen mit ihren beiden Geisterjägern Specs und Tucker in einem Haus. Sie haben zusammen die Firma Spectral Sightings gegründet. Klar, dass die drei sich mit allen Spukproblemen beschäftigen, die ihnen zugetragen werden. Sein neuer Auftrag führt das Trio in die alte Heimat Elise Rainiers – ein kleines Nest in New Mexico. Genauer gesagt geht es in das Haus, in dem sie selbst aufgewachsen ist. Dort lauert bereits eine dunkle Macht, die den drei einiges abverlangt. Kenner und Fans der vorangegangen Teile fühlen sich auch in „The Last Key“ direkt zu Hause. Vor allem, weil die stetige Konstante Elise Rainier hier Dreh- und Angelpunkt ist. Das passt, ebenso wie die ab und an etwas vorhersehbare, aber immerzu spannende Story.

Was den Horror betrifft, weiß Teil vier durchweg zu überzeugen. Die bitterbösen paranormalen Erscheinungen besitzen einen herrlichen Gruselfaktor, es gibt deftige Jumpscares und generell etliche schaurige Momente. Das durchweg mit einer wunderbar düsteren Atmosphäre, in der sich die zahlreichen Schockmomente bestens austoben können. In Bezug auf die Stimmung und das Setting fühlt man sich immer wieder an alte Klassiker wie „Poltergeist“ erinnert. Das macht Laune und so werden Genrefans mit einem insgesamt stimmigen Geisterschocker beschenkt. (Sony Pictures)

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