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I remember you - VÖ: 18. Jan. 18
Es muss nicht immer Hollywood sein. Schon gar nicht, wenn es um gut gemachte Krimis geht. Dieser isländische Film präsentiert sich als eine Fusion aus Kriminalgeschichte mit Thrill und Mystery-Geisterfilm. Das mit einer äußerst dichten, kühlen Düsteratmosphäre, die „I remember you“ zu einem echten Genreerlebnis macht. Dafür geht es an die Westküste Islands. Als sich dort eine Frau in einer Kirche erhängt, wird Psychiater Freyr zu den Polizeiermittlungen hinzugezogen. Dieser ist seit dem spurlosen Verschwinden seines Sohnes, drei Jahre zuvor, ein gebrochener Mann. Bald muss Freyr schockiert feststellen, dass die ihm fremde Verstorbene besessen von seinem Sohn war. Zur gleichen Zeit werden drei Handwerker bei der Renovierung eines Hauses in der Nähe Zeugen übernatürlicher Ereignisse. Beide Geschehnisse scheinen auf mysteriöse Weise miteinander verbunden zu sein und offenbaren nach und nach ein schreckliches Geheimnis.

Hierbei gefällt der spannende und tiefgängige Plot sehr. Zumal er perfekt zum Szenario des Geister-Thrillers passt. Das ist auch kein Wunder, basiert der Film doch auf dem starken Roman „Geisterfjord: Island-Thriller“ von Yrsa Sigurðardóttir. Regisseur und Drehbuchautor Óskar Thór Axelsson hat es verstanden, eine fesselnde Kriminalgeschichte zu inszenieren, deren Handlungsstränge gut miteinander verknüpft sind. Da gefällt es, dass sich erst ganz am Ende das große Ganze offenbart. Dazu ebenfalls passend die ruhige Gangart des Films, die ohne Action reichlich Spannung erzeugt. „I remember you“ ist mehr als ein Geheimtipp für alle Krimigruselfans, die auf nordisch raue Filme stehen. Definitiv ein Streifen, der noch lange nach dem Abspann nachwirkt – Top! (Concorde Home Entertainment)

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