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Barry Seal: Only in America - VÖ: 11. Jan. 18
Tom Cruise fristet bekanntlich fernab der Filmkameras ein äußerst fragwürdiges Leben. Doch auf der Leinwand steht er für meist unterhaltsame Action mit etlichen starken Rollen. So auch im Film „Barry Seal: Only in America“, wo Cruise definitiv einer seine besten Performances seit Langem hinlegt. Das in einem überaus rasant-humorigen Action-Abenteuer nach einer wahren Begebenheit. Das Leben schreibt halt immer mal wieder so Geschichten, die derart verrückt sind, dass sie nur wahr sein können. Gerade in Amerika sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt – die Geschichte von Barry Seal gehört dazu. Anfang der 80er Jahre hält sich der sympathische Draufgänger Barry (Tom Cruise) durch raffinierte Schmuggeleien neben seinem Job als Pilot gut über Wasser. Kompliziert wird es, als er zu seiner eigenen Überraschung von der CIA rekrutiert wird, um an verdeckten Operationen in Südamerika mitzuarbeiten.

Schnell stellt Barry fest, dass sich auch mit der Gegenseite durchaus lukrative Geschäfte machen lassen. Schon bald verstrickt er sich immer tiefer in dubiose Machenschaften zwischen CIA, FBI, Guerilla-Kämpfern in Nicaragua und dem kolumbianischen Kartell um Pablo Escobar. Ein irrwitziges Abenteuer als Waffenschmuggler, Drogenhändler und verdeckter CIA-Agent beginnt, das Barry zu einem der reichsten Männer der USA macht. Doch wohin mit dem ganzen Geld? Regisseur Doug Liman („Edge of Tomorrow“, „Die Bourne Identität“) hat es geschafft, ein dokumentarisch aufgebautes Action-Abenetuer zu inszenieren, das einen immer wieder zum Lachen bringt.

Aber nur, um im nächsten Moment aufgrund der Geschehnisse in dieser wilden Geschichte wieder zu erschrecken. „Barry Seal: Only in America“ ist aber vor allem bestes Unterhaltungskino, wo das Popcorn richtig gut schmeckt. Auch, weil Cruise die Rolle des Barry wie auf den Leib geschneidert scheint, verkörpert er doch den Drogenschmuggler und CIA-Agenten Adler Berriman Seal überaus authentisch. Insgesamt eine echte Genreüberraschung, mit mächtig viel Kurzweil und temporeicher Action, Spannung und Humor – ein Film mit Kulthit-Potenzial wie einst „The Wolf of Wall Street“! (Universal Pictures)

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