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Leave no trace - VÖ: 17. Jan. 19
Hereinspaziert zu einem ebenso aufwühlenden wie fesselnden Mix aus Abenteuerfilm und Drama. „Leave no trace“ brilliert mit seinen beiden Hauptdarstellern Ben Foster („Lone Survivor“, „Feinde – Hostiles“) sowie der grandios aufspielenden Jungdarstellerin Thomasin McKenzie („Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“). Beide erschaffen hier ein einzigartig-intensives wie spannendes Abenteuerdrama, das über die gesamte Spielzeit an den Bildschirm tackert.

„Leave no trace“ erzählt von Kriegsveteran Will und seiner Tochter Tom. Sie leben seit vielen Jahren unentdeckt in Forest Park, einem riesigen Waldgebiet am Rande von Portland, Oregon. Eine zufällige Begegnung führt zu ihrer Entdeckung und zur Betreuung durch die Sozialbehörde. Sie versuchen sich an ihre neue Umgebung anzupassen, bis eine unerwartete Entscheidung sie auf einen gefährlichen Weg zurück in die Wildnis führt – und sie zwingt, sich mit dem widerstreitenden Wunsch, Teil der Gesellschaft zu sein und dem heftigen Verlangen, abseits zu leben, auseinandersetzen zu müssen.

Dieser Plot alleine, sorgt für viele dramatische Szenen. Der Film lebt aber vor allem von der Darstellkunst der beiden Protagonisten, die oft nicht viele Worte brauchen, um zu zeigen, was sie denken. Man baut zudem direkt eine Verbindung zu ihnen auf und fiebert die kompletten 109 Minuten mit. Und wenn man das Buch dazu nicht gelesen hat, was die meisten hoffentlich nicht getan haben, wird man gebannt dem Geschehen zusehen, ohne zu wissen, wohin die Reise für die beiden geht – oder endet.

„Leave no trace“ ist ein wunderbares Abenteuer und berührendes Drama, das noch lange nach dem Abspann im Kopf herumspukt. Mehr als ein Geheimtipp für jeden Genrefan! (Sony Pictures Entertainment)