In dieser Woche haben wir selbstverständlich wieder ein paar lohnenswerte DVD- sowie Blu-ray-Veröffentlichungen für euch. Dieses Mal wird es echt finster bei unseren Home-Entertainment-Tipps. Wir haben neben einem bösen Geist in Schwarz, der nicht nur Kinder erschreckt, auch einen Streifen, der total unterschätzt wird. Es ist ein Fantasy-Abenteuer, in dem ordentlich Jagd auf allerlei Monster gemacht wird. Zudem wollen wir euch einen echt packenden Survival-Thriller vorstellen, der euch vor allem zeigt, sich nicht mit Bären in der freien Natur anzulegen. Außerdem gibt es in dieser Woche eine neuen Horror-Grusler von den 'Paranormal Activity'- sowie 'The Purge'-Produzenten, die sich an eine Stephen-King-Vorlage gewagt haben. Hier kommen unsere DVD- sowie Blu-ray-Tipps der Woche!

FILMTIPP DER WOCHE:



Die Frau in Schwarz 2: Engel des Todes - Release: 16. Jul. 15
Teil eins überzeugte vor allem durch seine grandiose Düsterstimmung mit etlichen schaurigen Momenten. Der Nachfolger schlägt in eine ähnlich Kerbe und präsentiert sich die meiste Zeit angenehm gruselig. Diesmal geht es 40 Jahre in der Zeit zurück, vor die Geschehnisse des ersten Teils. England ist vom Zweiten Weltkrieg gebeutelt und mittendrin wollen die Flüchtlinge Eve, Harry und eine Gruppe Schüler Zuflucht in einem alten verlassenen Anwesen suchen. Doch anstatt hier Ruhe und Geborgenheit zu finden, werden sie von einem Geist begrüßt, der ihnen alles andere als friedlich gesonnen ist. Vor allem kann man der Frau in Schwarz nicht entfliehen – eine ziemlich ausweglose Situation! Der zweite Teil erfindet jetzt den Geisterhaus-Horror nicht neu, aber er überzeugt mit wirkungsvollem sowie stimmungsvollem Grusel, auch ohne den charismatischen Daniel Radcliffe! Fans des Vorgängers und Horror-Sympathisanten bekommen jedenfalls einen tollen Geisterabend vor dem TV beschert! (Concorde Home Entertainment)

WEITERE FILMTIPPS:

Seventh Son - Release: 16. Jul. 15
Dieses Fantasy-Spektakel vom russischen Regisseur Sergei Bodrov hatte es im Kino nicht leicht, wurde der Streifen doch mit relativ viel Kritik überschüttet. Doch so mies, wie er gemacht wurde, ist der Film beileibe nicht. Das Fantasyabenteuer mit Jeff Bridges sowie Julianne Moore erzählt von einer Elitetruppe von Geisterjägern, die Menschen vor Hexen und anderen übel gelaunten Scheusalen beschützen muss. Ja, dieser Plot lässt jegliche Originalität vermissen, aber das macht daraus noch lange keinen schlechten Streifen. Es gibt vor allem qualitativ hochwertige Action, sowie starke Effekte – visuell macht 'Seventh Son' alles richtig. Hier gibt es fast minütlich monstermäßig auf die Rübe mit herrlichen Kampfszenen sowie einer dämonischen Zerstörungsorgie. Dass der Streifen von den Originalbüchern abweicht, stört Fans der Romane, aber keineswegs Nichtleser. Somit rappelt es in den 102 Minuten ordentlich im Fantasy-Reich bei der wilden Hatz nach Abscheulichkeiten. Genrefans bekommen definitiv ordentlich was geboten! (Universal Pictures)

Backcountry: Gnadenlose Wildnis - Release: 10. Jul. 15
Filme, die auf wahren Begebenheiten beruhen, haben oftmals eine Ecke mehr authentische Anziehungskraft. Das trifft auch auf diesen Mix aus Outdoor-Abenteuer und Survival-Thriller zu. Das junge Paar Alex und Jenn bricht zu einem romantischen Camping-Wochenende in der Wildnis auf. Ein gewagtes Unterfangen, denn die beiden machen sich in die Weiten des bergigen Nationalsparks ohne Landkarte oder technische Hilfsmittel auf. Nach einem dreitägigen Fußmarsch müssen sie feststellen, dass sie sich hoffnungslos verlaufen haben. Nun sitzen sie regelrecht in der Scheiße und obendrauf bekommen sie Besuch von einem sehr hungrigen Schwarzbären. Mal abgesehen von den wunderschönen Landschaftsaufnahmen, überzeugt 'Backcountry' mit seiner dichten Atmosphäre und dem guten Spannungsbogen. Der Streifen braucht zwar ein paar Minuten, bis er auf Touren kommt, aber dann geht es Schlag auf Schlag. Ein fesselnder Abenteuerhorrortrip auf Leben und Tod, der packende Heimkinounterhaltung bietet! (Pandastorm Pictures)

Mercy: Der Teufel kennt keine Gnade - Release: 9. Jul. 15
George ist ein echtes Oma-Kind. Er liebt sie abgöttisch und das, obwohl die Omi nicht ganz sauber in der Birne ist, neigt sie nämlich zu aggressiven übergriffen. Drum stöbert George nach einer Weile in den Unterlagen der Großmutter und wird bei seinen Nachforschungen auch fündig. Nicht nur, dass sich die Oma seit geraumer Zeit mit Okkultem beschäftigt, sondern sie auch ein mysteriöses „Buch der Tränen“. Dass sie mit ihrem Enkel nichts Gutes vorhat, ahnt George da noch nicht. Kommt einem irgendwie bekannt vor – richtig, denn die Vorlage des Films ist die Kurzgeschichte „Gramma“ von Stephen King. Das rund 60-seitige Werk musste für den Film natürlich auf abendfüllende Länge aufgebläht werden, weshalb es einige Abweichungen von der Vorlage gibt. Zwar kann der Film an manchen stellen die Low-Budget-Produktion nicht verbergen, aber Gruselfans dürften dennoch rund anderthalb Stunden Spaß mit diesem effektvollen Streifen haben. (Universal Pictures)