Weitere Filmtipps der Woche

Hands of Stone - VÖ: 20. Apr. 18
Sylvester Stallone legte damals mit der „Rocky“-Reihe die Latte der Boxdramen hoch. Es folgten mit „Southpaw“, ‘“The Fighter“ oder „Creed“ wirklich tolle Genrebreiträge. Jetzt steht für das Heimkino ein neues Boxdrama auf dem Programm – „Hands of Stone“. Dieses Mal steigt Édgar Ramírez („Point Break“, „Erlöse uns von dem Bösen“) in den Ring und wird von niemand Geringerem als Robert De Niro trainiert. „Hands of Stone“ erzählt vom Leben eines Boxers aus Panama. Genauer gesagt von Roberto Durán.

Ein Fighter, der bereits 1968 mit 16 Jahren als Profi debütierte und bis zum hohen Boxalter von 50 Jahren durchhielt, bis er 2002 seine Karriere beendete. Sein Spitzname war „Manos de Piedra“ was im Deutschen so viel heißt wie „Hände aus Stein“. Einer der Höhepunkte war sicherlich der Kampf gegen Sugar Ray Leonard, den er bezwang und so WBC-Weltergewichts-Champion wurde. Kurios dabei: Im Rückkampf warf Roberto das Handtuch. Nicht wegen einer Verletzung, sondern weil er schlicht keine Lust mehr hatte – geschichtsträchtig!

„Hands of Stone“ versucht, die Fülle an Geschehnissen in Roberto Duráns Leben bis zum sportlichen Finale in rund zwei Stunden Spielzeit zu packen. Das gelingt nicht durchgängig und sorgt für die eine oder andere Länge. Auch bleibt aufgrund der Kürze der Zeit vieles nur an der Oberfläche. Auf der anderen Seite spielen hier Édgar Ramírez und Robert De Niro groß auf. Beide sorgen für starke Szenen, die großen Unterhaltungswert bieten. So bleibt am Ende ein ordentliches Fighterdrama, das vor allem Boxfans ein paar schlagfertige Stunden vor dem heimischen TV bietet. (Ascot Elite)

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