Es wird mal wieder Zeit für coole Blu-rays und DVDs, mit denen ihr euren heimischen Player füttern könnt. In dieser Woche haben wir drei richtig starke Neuveröffentlichungen für tolle Fernsehabende in petto. So gibt es zum nun endlich den ersten Kinoblockbuster zum ‘WarCraft’-Universum des Spielegiganten Blizzard Entertainment für euer Heimkino. Ein echtes Fantasy-Spektakel mit einem beeindruckenden Krieg zwischen Menschen und Orks. Wer eine Dosis Grusel-Horror der besonderen Art benötigt, sollte sich unbedingt den bitterbösen Streifen um Teufel und Hexen reinzimmern. Ein Film, der auf leisen Sohlen den Horror in eure Wohnzimmer bringt. Für alle Thriller- und Science-Fiction-Freunde haben wir auch beste Unterhaltung am Start. Kevin Costner wird nämlich zum psychopathischen Schwerverbrecher, der ausgerechnet für das FBI einen Terroranschlag verhindern soll. Kunterbunter Spaß, aber schaut selbst, nachfolgend unsere DVD- und Blu-ray-Tipps der Woche!

FILMTIPP DER WOCHE:

Warcraft: The Beginning - Release: 29. Sep. 16
Der erste Kinoblockbuster zum ‘WarCraft’-Universum des Spielegiganten Blizzard Entertainment schlug direkt ein wie eine Bombe, und heimste sich beste Kritiken ein. Zurecht, denn das Fantasy-Spektakel um Orks und Menschen von Regisseur Duncan Jones (‘Moon’, ‘Source Code’) überzeugt. Aber nicht nur durch seine gigantische Bildgewalt oder epischen Schlachten. Nein, auch die Story mit all den bekannten Figuren sowie Orten lassen WarCraft-Fans frohlocken. Hier ist Jones mit sehr viel Liebe zum Detail zu Werke gegangen und konnte damit den hohen Erwartungen der Fans gerecht werden. Der Plot um das Reich der Menschen, Azeroth, beginnt mit den ungebetenen Besuchern von einem anderen Planeten. Es sind die wilden Ork-Krieger, die ihre Heimat Draenor verlassen mussten. Nun wüten die Grünhäute in dem bis dato von Frieden gesegneten Azeroth. Das können die Menschen sich nicht gefallen lassen und leisten erbitterten Widerstand. Doch im Hintergrund sind dunkle Mächte am Werk, in deren Fokus mächtige Magier und Dämonenmeister stehen. Was da hilft, wäre ein Bündnis zwischen den so unterschiedlichen Völkern, doch können sie am Ende den gemeinsamen Weg gegen das Böse gehen? Alles mündet in einem Fantasy-Action-Feuerwerk mit beeindruckenden CGI-Effekten. Was gut gefällt, sind etliche Anlehnungen an die Game-Vorlage, da haben vor allem WoW-Spieler einiges zu entdecken. Das soll aber nicht heißen, dass Nichtzocker nur schwer mit dem Film warmwerden. Direkt von Beginn an wird man in diese beeindruckende Fantasy-Welt gesaugt, die wunderschön konzipiert wurde. Kurzum, hier bekommt man rund zwei Stunden geballte ‘WarCraft’-Action mit reichlich Spannung, Epik und noch mehr Fantasy-Atmosphäre! (Universal Pictures)

WEITERE FILMTIPPS:

The Witch - Release: 29. Sep. 16
Wenn ein Film schon von den Satanisten des ‘The Satanic Temple’ abgefeiert wird, kann man ungefähr erahnen, was da auf einen zu kommt. Das ist im Falle von ‘The Witch’ ein sehr außergewöhnlicher Genrestreifen, der sich subtilen Horror, atmosphärischen Grusel sowie Mystik auf die Fahnen geschrieben hat. Es ist kein Slasher, kein Film mit hohem Tempo und noch weniger ein Schlachtfest. Nein, dieser Film kommt auf leisen Sohlen und frisst sich mit seiner bedrohlichen, schwerblütigen Stimmung in euer Stammhirn. Das ist richtig geil, wenn man auf Distortion-Horror abfährt, der bei weitem tiefgründiger und intelligenter ist, als so mancher Popcorn-Grusler. Hier werden andere Wege gewählt, die allesamt zünden, wenn man sich drauf einlässt. Ein richtig böser Streifen, der im Jahre 1630 spielt. In Neuengland lebt eine Farmerfamilie, die auf ein Stück Land am Rande eines finsteren Waldes vertrieben wird. Fernab der Zivilisation wird dies ihr Ort des Grauens. Erst verschwindet ihr jüngstes Kind, die beiden anderen Kinder verhalten sich merkwürdig, wie auch zunehmend ihre älteste Tochter Thomassin. Und dann sind da ja noch die Mythen um die Hexe im Wald. Schnell wird aber Thomassin als Hexe ausgemacht, womit im wahrsten Sinne des Wortes ein Teufelskreis angestoßen wird. ‘The Witch’ ist ganz klar Indie-Horror von Regisseur Eggers, der einen furchtbar düsteren, klaustrophobisch-beklemmenden Gruseltrip inszeniert hat, der unter die Haut geht. In diesem Sinne: Lasst den Teufel los, der wem auch immer innewohnt! Ein außergewöhnliches, kleines Meisterwerk! (Universal Pictures)

Das Jerico Projekt: Im Kopf des Killers - Release: 30. Sep. 16
Tretet ein zur Vorstellung eines sehr kurzweiligen sowie spannenden SciFi-Thrillers, der unserer Meinung nach bis dato viel zu schlecht weggekommen ist. Die Mischung aus ‘Self/Less’ und ‘Jason Bourne’ ist nämlich ein rassiger Unterhaltungsmagnet. Vor allem wegen des Auftritts von Kevin Costner, der hier grandios und mit sichtlich viel Spaß aufspielt. Ihm wurde zudem ein starker Cast mit sexy Gal Gadot, Ryan Reynolds, Gary Oldman, Tommy Lee Jones und Scott Adkins zur Seite gestellt. Eine gute Basis für einen starken Film, der sicherlich die eine oder andere Schwäche hat, aber in seiner Gesamtheit ohne Zweifel überzeugt. Es geht um CIA-Agent Pope, der sich bei einer Mission lebensgefährlich verletzt. Sein Ziel war es, einen großangelegten Terroranschlag abzuwehren. Die einzige Chance, diese Mission zu Ende zu bringen besteht darin, sein Gedächtnis zu retten. Indem Neurowissenschaftler Dr. Franks Popes Erinnerungen in eine andere Person verpflanzt, und zwar ausgerechnet in das Hirn des Schwerverbrechers Jerico Stewart, der gerade greifbar ist. Doch der skrupellose Kriminelle ist unberechenbar, was den Erfolg der eigentlichen Mission immens gefährdet. Ja, der Plot ist erfrischend und gerade ab der Mitte des Films, wenn Jerico Stewart alias Kevin Costner zur Höchstform aufläuft, geht es richtig ab mit satter Action sowie einer wirklich beeindruckenden Kameraarbeit. Somit bekommen sowohl Thriller- als auch Science-Fiction-Fans einen sehr sehenswerten Streifen geboten, der bis zum Ende unterhält. (Splendid Film/WVG)