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Slender Man - VÖ: 27. Dez. 18
Es ist schon ein Weilchen her, aber wer erinnert sich noch an das Jahr 2009? Das Jahr, in dem „der schlanke Mann“ erstmals im Internet die Runde machte. Ein schauriges Wesen, erschaffen von Victor Surfe alias Eric Knudsen. Der junge Mann hatte den „Slender Man“ für einen Fotowettbewerb entworfen, ohne nur im Ansatz zu erahnen, das er damit eine Online-Lawine lostreten und eines der gruseligsten Internetphänomene erschaffen würde.

Neun Jahre später ist das Gruselwesen bekannt wie ein bunter Hund, vor allem auch nach dem kleinen Horror-Spiel dazu, das Millionen in Angst und Schrecken versetzt. Heute ist Hollywood auf den Trichter gekommen und hat den gesichtslosen, schlanken und hochgewachsenen Slender Man auf die Leinwand gebracht. Genauer gesagt in einer Kleinstadt in Massachusetts.

Dort vollziehen vier Highschool-Mädchen nämlich ein Ritual, um die Legende des Slender Man zu entlarven. Als eines der Mädchen unter mysteriösen Umständen verschwindet, befürchten die anderen, dass sie zu seinem nächsten Opfer werden. Und der Slender Man fackelt nicht lange und beginnt seine Terror-Tour. Sicherlich ist das ein extrem einfacher und alles andere als innovativer Horror-Plot.

Allerdings hat ihn Regisseur Sylvain White („Ich werde immer wissen, was du letzten Sommer getan hast“) dennoch recht stimmig inszeniert. Wobei, das Wesen an sich ist ja schon unheimlich genug. Auf der positiven Seite steht auch der Cast mit Julia Goldani Telles („The Affair“), Joey King („Conjuring – Die Heimsuchung“), Jaz Sinclair („When the Bough Breaks“), Annalise Basso („Captain Fantastic“) sowie Javier Botet („Die Mumie“, „Es“).

Was „Slender Man“ besonders ausmacht, ist seine schaurig beklemmende Atmosphäre mit einigen guten Grusel- sowie Schockeffekten. Der Film beginnt etwas holprig, nimmt aber in der zweiten Hälfte ordentlich an Fahrt auf mit diesem düsteren Horror-Szenario. Bei allen Klischees und dem routinierten Plot sorgt der „Slender Man“ am Ende doch für zünftige Horror-Unterhaltung. (Sony Pictures)

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