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The Haunting of Sharon Tate - VÖ: 10. Mai. 19
Alleine aufgrund der wahren Begebenheiten geht „The Haunting of Sharon Tate“ unter die Haut. Dazu sei gesagt, es handelt sich hier nicht um den kommenden Streifen von Quentin Tarantino, der sich ebenfalls mit den berüchtigten Manson-Morden befasst. Dieser Streifen stammt von Daniel Farrands, der den realen Kriminalfall auf seine ganz eigene Art und Weise inszenierte. Nämlich als klassischen Horror-Psychothriller, ummantelt vom Sektenmord der Manson Family.

Eine grausame Tat, die damals die ganze Welt schockierte. Am 09. August 1969 wurde die damalige Ehefrau von Regisseur Roman Polanski, Sharon Tate, in ihrer Villa in Los Angeles auf bestialische Weise von den Mitgliedern der Manson Family um Sektenführer Charles Manson ermordet. Der Independent-Streifen „The Haunting of Sharon Tate“ befasst sich mit den letzten Stunden Sharon Tates.

Nach Erzählungen ahnte sie bereits im Vorfeld, dass sie sterben würde, da sie zwei Jahre zuvor angeblich einen prophetischen Traum gehabt habe. Der überaus atmosphärische, teils düster-gruselige Film ist kein reiner Crime-Streifen, sondern eher der beängstigende Horror-Trip einer jungen Frau. Gut gelungen ist auch die Frage nach dem Was-wäre-wenn, die „The Haunting of Sharon Tate“ ebenfalls behandelt.

Unterm Strich steht jedenfalls ein guter, erfrischend ungewöhnlich inszenierter Mix aus Real-Crime und Psychothriller, der euch noch mal den grausamen Sektenmord der Manson Family ins Gedächtnis ruft – nur eben mit seiner ganz eigenen Herangehensweise. Stark ist zudem der Cast, zu dem Hilary Duff sowie Jonathan Bennett und Lydia Hearst gehören. Genrefans, die keine Lust auf 0815-Verfilmungen haben, sind hier definitiv an der richtigen Adresse. (Universum Film)