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The Void - VÖ: 15. Mai. 17
Horrorfans können sich seit Jahren nicht beschweren, wenn es um neues Filmmaterial geht. Von 'Conjuring 2' bis 'Rings' gab es im Genre allerhand Neues. Nun steht mit 'The Void' der nächste Grusler in den Startlöchern und will einen starken Beitrag für das Horrorgenre leisten. Angepriesen wurde der Streifen als Tribut auf Horror-Altmeister John Carpenter. Mit solch einer Aussage erlegt man sich schon ordentlich Druck auf bezüglich der Erwartungshaltung der Zuschauer. Der kanadische Schocker macht jedenfalls keine Gefangenen und fährt deftige Horrorszenen auf. Für ein herrliches Angst-und-Bange-Gefühl ist definitiv gesorgt. 'The Void' beginnt mit dem Polizisten Daniel Carter. Dieser entdeckt während seiner bis dahin total entspannten Nachtschicht einen blutüberströmten Mann. Da fackelt Daniel natürlich nicht lange, schnappt sich den Kerl und bringt ihn in ein dürftig besetztes Krankenhaus. Nicht ahnend, dass er mit dieser vermeintlichen Heldentat das Tor zur Hölle öffnet. Denn in dem Krankenhaus verwandeln sich plötzlich Mitarbeiter und Patienten in brutale Monster. Da ist guter Rat teuer und ein blutiger Kampf auf Leben und Tod beginnt. Das erinnert doch irgendwo entfernt an Streifen wie 'Das Ding aus einer anderen Welt' oder 'From Beyond - Aliens des Grauens'. Der Plot hat sicher seinen Reiz, aber gewinnt dafür sicherlich auch keinen Innovationspreis. Aber die Inszenierung mit Aaron Poole ('The Conspiracy') in der Hauptrolle kann letzten Ende mit einem guten Mix aus mit Grusel, Gore und derben Schockern überzeugen. In bestem 80er-Flair mit einer ordentlichen Dosis Lovecraft sowie Weird-Fiction. Wer darauf abfährt, bekommt einen sehr guten Genrebeitrag spendiert. (Ascot Elite)