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Siberia - VÖ: 7. Feb. 19
Der gute Keanu Reeves ist seit einigen Jahren wieder auf der relevanten Seite Hollywoods zu sehen, vornehmlich seit den beiden überaus erfolgreichen „John Wick“-Teilen. Mit dem Thriller-Drama „Siberia“ schlägt er nun im Heimkino auf und zeigt sich von einer ganz anderen Seite, als man ihn in „John Wick“ zu sehen bekam. Das sollte auch jedem bewusst sein, damit man nicht mit einer falschen Erwartungshaltung an diesen Streifen herantritt.

„Siberia“ überzeugt mit seiner Melancholie und Atmosphäre sowie guten Darstellern – und eben nicht mit explosiver Action. Im Film von „Frank & Lola“-Regisseur Matthew Ross wird Keanu Reeves übrigens die hübsche Rumänin Ana Ularu („Inferno“) an die Seite gestellt. Der Film dreht sich um Lucas Hill. Der ist ein nicht ganz lupenreiner Diamantenhändler, der nach Russland fliegt, um dem mafiösen Oligarchen Boris Volkov einige extrem seltene Edelsteine zu verkaufen.

Doch Hills Kontaktmann vor Ort ist verschwunden und mit ihm die kostbare Ware. Um diese wiederzubeschaffen, muss Lucas ins frostige Sibirien reisen, wo ihm Katya, die schöne und weltgewandte Besitzerin einer kleinen Bar, bald aus tödlicher Bedrängnis hilft. Denn ein Mann wie Volkov verzeiht keine Fehler und seine Leibwächter kennen kein Erbarmen, wenn es um krumme Deals, verletzte Ehre und Rache geht.

Euch erwartet ein dynamischer, detailliert ausgearbeiteter Thriller, auch wenn die Story etwas braucht, bis sie in Fahrt kommt. Entscheidend ist hierbei: Der Spannungsbogen reißt nicht ab und bleibt bis zum Ende durchgängig straff. Hinzu kommt ein toll aufspielender Keanu Reeves, der einmal mehr zeigt, dass er nicht nur die Action-Keule schwingen kann. Genrefreunden präsentiert sich hier ein stimmungsvolles Thriller-Drama, das euren nächsten Heimkinoabend prächtig abrunden wird. (Concorde Home Entertainment)