Auch in dieser Woche haben wir wieder neue Streifen für euren Heimkinospaß auf Blu-ray und DVD. So erscheint ein richtig intensiver Horrortrip im All für alle Fans des ‚Alien’-Klassikers. In diesem Schocker heißt es aber nicht groß und tödlich, sondern klein und lebensgefährlich. Außerdem liefert sexy Scarlett Johansson einen der besten Cyberpunk-Streifen seit ‚Blade Runner’ ab, der jeden Science Fiction-Fan ein beeindruckendes, bildgewaltiges Spektakel liefert. Gar nicht zimperlich geht es auch im neuen Streifen rund um den kultigen Affenkönig zu, wo auf euch actionreiches Monsterspektakel wartet. Wer Bock hat auf einen knackigen Neo-Western mit Roadmovie-Charakter, sollte sich das Duell zwischen Chris Pine und Jeff Bridges reinzimmern. Wie ihr seht, es geht richtig zur Sache in dieser Woche - nachfolgend unsere DVD- und Blu-ray-Tipps!

FILMTIPP DER WOCHE:

LIFE - VÖ: 3. Aug. 17
Wie faszinierend wäre es doch, wenn man endlich den Beweis von außerirdischem Leben da draußen finden würde. Dieses Thema ist seither ein gefundenes Fressen für die Filmemacher, wie jüngst in ‘Arrival’ zu sehen. Was böse Aliens angeht, kommt man natürlich nicht an Klassikern wie der ‚Alien’-Reihe vorbei. Mit ‚LIFE’ gibt es jetzt für das Heimkino einen weiteren Genrebeitrag und dieser bringt euch einen satten Sci-Fi-Schocker ins Wohnzimmer. Im Gepäck hat der Film ein gar nicht nettes Alien und einen starbesetzten Cast mit Jake Gyllenhaal, Ryan Reynolds und Rebecca Ferguson. Regisseur Daniel Espinosa (‘Kind 44’, ‘Safe House’) inszenierte dieses nervenaufreibende Weltraumabenteuer um Roy Adams, David Jordan und Miranda North - Teil des sechsköpfigen Astronauten-Teams der internationalen Raumstation ISS. Die Astronauten stehen am Rande der größten Entdeckung der Menschheitsgeschichte. Sie sind kurz davor, den Beweis zu liefern, dass es tatsächlich außerirdisches Leben auf dem Mars gibt. Nun, es sind keine grünen Männchen und auch keine Alienmonster, sondern es ist ein einzelliger Organismus. Das reicht selbstverständlich schon für eine Sensation. Leider hat die Crew die Rechnung ohne besagtes außerirdisches Geschöpf gemacht, das weitaus intelligenter ist, als erwartet. Und, eher semicool: Es ist nicht auf freundschaftlichen Kontakt aus. Natürlich schreibt sich dieser Plot jetzt nicht große Innovation auf die Fahne. Aber muss er das? Nein, absolut nicht. Denn das, was man daraus gemacht hat, ist ein richtig intensiver Weltraumtrip mit einer düsteren, beklemmenden Atmosphäre wie zu Zeiten des ersten ‘Alien’-Films. Die Spannung baut sich toll auf und fesselt uns bis zum Finale Grande an die Leinwand. Dramatische Momente gibt es nämlich reichlich, ebenso wie richtig gute Effekte. Das Ganze wurde außerdem mit klug gesetzten Schockeffekten versehen, die ins Mark treffen. Das Grauen wird hier zudem aufregend in Szene gesetzt mit diesem schmierigen Organismus, der es gar nicht nötig hat, als fettes biestiges Alienmonster die menschliche Spezies zu terrorisieren. „Klein, aber gefährlich“, lautet hier die Devise. Das sorgt zusätzlich für ordentlich Thrill in dieser sehr düsteren Szenerie mitten in der Einsamkeit der ISS. Genrefans sollten sich diesen intensiven Exkurs zum Mars definitiv nicht entgehen lassen! (Sony Pictures)

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