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Sieben Minuten nach Mitternacht - VÖ: 19. Okt. 17
Wer mal eine Pause von all der Action, Spektakel und generell dem Popcorn-Kino braucht, sollte sich unbedingt dieses Fantasy-Drama ansehen, das es nun für das Heimkino gibt. Mit „Sieben Minuten nach Mitternacht“ hat der spanische Regisseur Juan Antonio Bayona ein filmisches Kleinod erschaffen, das einem im Herzen berührt, niederschmettert aber auch wieder motiviert – hier geht es hochemotional zur Sache – und das auf allen Empfindungsebenen. Die ergreifende Geschichte handelt vom kleinen Conor, der zwischen den Stufen des Kindseins und dem Erwachsenwerden steht. Sorgenfrei kann man das Leben des jungen Kerls nicht nennen: Seine Mutter ist schwerkrank, er fürchtet seine strenge Großmutter, bei der er jetzt leben soll, und die großen Jungs, die ihn in der Schule verprügeln. Aber am schlimmsten ist der dunkle Albtraum, der ihn jede Nacht quält. Doch plötzlich wird alles anders: Als er wieder einmal schweißgebadet aufwacht, hat sich die alte Eibe vor seinem Fenster in ein riesiges Monster verwandelt –- und spricht zu ihm. Conor begreift schnell, dass er keine Angst haben muss. Stattdessen beginnt das Monster, ihm drei Geschichten zu erzählen. Immer um sieben Minuten nach Mitternacht trifft Conor das Monster, und seine Geschichten begleiten ihn auf dem Weg zu der ganzen Wahrheit hinter seinem Schmerz. Ja, das ist echtes Gefühlskino, auf das man sich einlassen muss. Wenn man dazu bereit ist, wird man nicht enttäuscht. Dieser Film mit seiner ultradichten Atmosphäre flackert zwischen Fantasie und Realität, um Kindsein, Leben und Tod. Besonders stark zeigt sich der kleine Newcomer Lewis MacDougall, der neben Sigourney Weaver, Felicity Jones sowie Liam Neeson die passende Besetzung darstellt. So geht überaus spannendes, mitreißendes und emotionales Kino mit Hirn, das euch nun zu Hause einen unvergessenen Filmabend bereiten wird! (Studiocanal)

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