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Unknown User: Dark Web - VÖ: 11. Apr. 19
Das Internet ist kein Kinderspielplatz! „Unknown User“ überraschte mit einer modernen Mischung aus Horror-Thriller und Cyber-Slasher. Das so gut, dass eine Fortsetzung umgesetzt wurde, die nun für das Heimkino erscheint. „Unknown User: Dark Web“ präsentiert sich dabei noch eine ganze Ecke dramatischer und schauriger als der Vorgänger bei gleichbleibender Präsentation via Smartphone, PC und Tablet-Kommunikation.

Neben der erfrischenden Machart gibt es zudem ein paar überraschende Wendungen und auch ganz coole Schockmomente. Vor allem aber sind es die unheilvolle Stimmung sowie Spannung, die langsam aufgebaut werden und dem Film seine Triebkraft verleihen. Dieses Mal geht es um den 20-jährigen Matias. Er lässt einen Laptop in einem Café mitgehen, muss allerdings schnell feststellen, dass etwas mit diesem Gerät nicht stimmt.

Denn während eines Skype-Spieleabends mit seinen Freunden entdeckt er versteckte Dateien im Zwischenspeicher und stellt diese wieder her – ein Fehler, den er schon bald bereut. Unwissentlich werden die Freunde in die Tiefen des Darknet gezogen und grausame Videos mit erschreckend realen Aufnahmen tauchen auf ihren Bildschirmen auf. Als sich plötzlich ein anonymer User einhackt, wird der Abend zum reinsten Horror.

Die Freunde werden untereinander ausgespielt, all ihre Bewegungen beobachtet und die Spielregeln des Abends ganz neu definiert. Wie weit wird der Hacker gehen, um die Geheimnisse des Darknet zu schützen? Das Ganze mündet schließlich in einem packenden On-Screen-Horror. Die Fortsetzung überrascht halt deshalb schon, weil sie eine Ecker besser ist, als das Original – und dies ist in diesem Genre bekanntermaßen nicht oft der Fall, ohne dabei etwas am Grundkonzept zu ändern.

Aber dieser Web-Horror funktioniert prächtig, weshalb Fans des ersten Teils hier toll zwischen Bildschirmen und Displays mitgerissen werden. (Universal Pictures)