Disney Plus Deutschland-Start und Kosten – ein Thema, das dieser Tage in aller Munde ist. Schickt sich der Mäusekonzern doch an, mit seinem eigenen Streamingdienst den Konkurrenten Amazon Prime, Apple und Netflix mächtig Feuer unter dem Hintern zu machen. Mit einem exklusiven Angebot von unzähligen abendfüllenden Disney-Kinofilmen sowie exklusiven TV-Serien aus beliebten Universen wie Star Wars oder Marvel könnte Disney+ zum Platzhirsch werden. Hier sind die Infos, die ihr für den Start des Dienstes braucht.

Disney Plus: Starttermin – in Deutschland ab März 2020

Disney+ ging in Kanada, den USA und auch den Niederlanden bereits diesen Monat an den Start – am 12. November war es soweit. In Deutschland müssen wir hingegen noch Geduld beweisen, hierzulande wird der Dienst erst ab dem 31. März 2020 zu empfangen sein. In den Niederlanden startet der Dienst bereits, weil man dort englische Inhalte in der Regel nicht synchronisiert – sie brauchen lediglich Untertitel, wohingegen man in Deutschland aufwendige Lokalisierungen bevorzugt.

Disney Plus: Der Preis

Dies könnte auch der Grund sein, warum Disney+ in den Niederlanden vergleichsweise günstig ist: 6,99 Euro kostet ein Abo pro Monat bzw. 69,99 Euro pro Jahr. Damit bewegt sich der Preis für Disney+ in ähnlichen Sphären wie in den USA, wo man 6,99 Dollar/Monat bzw. 69,99 Dollar für das Jahresabo hinlegt. Dieser niedrige Preis könnte sich laut Disney-Boss Bob Iger durchaus noch ändern. 

Zur Einführung sei das Portal noch nicht so bestückt, wie der Konzern das gerne hätte, ergo startet man mit einem Kampfpreis. MANN.TV geht allerdings nicht davon aus, dass dieser Preis so niedrig bleiben wird, wenn das Angebot wächst – die 6,99 Euro pro Monat in den Niederlanden stimmen allerdings optimistisch, dass Disney+ auch in Deutschland anfangs zu einem schmalen Kurs starten könnte.

Disney Plus: Die Angebotspalette

Disney+ soll zum Start mit bereits 25 eigenproduzierten Serien, einer Handvoll Originalfilme sowie 400 Disney-Streifen, sowohl Zeichentrickklassiker als auch Pixar-Animationsfilme und deren Direct-to-DVD-Fortsetzungen aufwarten können. Natürlich auch die Streifen, bei denen der Mäusekonzern nur in produzierender Form mitverantwortlich war, so wird etwa die Reihe „Fluch der Karibik“ im Abo enthalten sein.

Nicht zu vergessen führt Disney+ sämtliche Lizenzen, die der Konzern im Laufe der letzten Jahre unter seinem Dach versammelt hat: Neben Pixar sind das Kino- und TV-Giganten wie Fox, etwa mit sämtlichen 30 Staffeln von „Die Simpsons“ sowie Blockbuster-Reihen wie Indiana Jones oder Star Wars aus dem Hause Lucasfilm, wobei sämtliche Filme der letzten beiden genannten großen Namen auf Disney+ gezeigt werden. Auch der gesamte Marvel-Kinokosmos wird zu sehen sein. Bei Netflix oder Amazon findet man all diese Dinge dann zukünftig nicht mehr.

Damit nicht genug, im Star-Wars- oder Marvel-Universum werden auch neue Serien exklusiv nur auf Disney+ zu sehen sein. Während man Krieg-der-Sterne-Fans mit der harten Serie „The Mandalorian“ von „Iron Man“-Regisseur Jon Favreau glücklich machen will und auch an zwei weiteren Star-Wars-Formaten arbeitet, bekommen Marvel-Fans mit den Serienversionen von Loki, den Abenteuern von Falcon und dem Winter Soldier, Hawkeye, einer Serie mit der Scarlett Witch sowie dem Format She-Hulk die Comic-Vollbedienung. Dies bildet nur den Anfang einer Palette, mit der Disney+ in den kommenden Jahren ausgebaut werden soll.

Disney+: Technische Seite & Plattformen

Disney+ wird direkt ab Start auf diversen Plattformen namhafter Hersteller zu empfangen sein: Geräte mit Google Android wie Smartphones und Tablets sowie Android-TV-Geräte und Google Chromecast werden ebenso bedient wie iOS-Devices: iPhone, iPad, iPod Touch und Apple TV werden ebenso wie Googles Systeme dezidierte Apps erhalten, die bequem im Play- bzw. App Store bezogen werden können. Windows-10-PCs werden anfangs wohl keine App erhalten.

Konsolenbesitzer kommen dafür in den Genuss von Disney+, sowohl Microsofts XBox One als auch Sonys PlayStation 4 werden eine Applikation bereithalten, ebenso wie viele Smart-TVs. Auf technischer Seite weiß Disney+ zu überzeugen, wie das Technikportal „engadget“ bereits ermitteln konnte. So werden Nutzer nicht nur bis zu sieben Profile anlegen, sondern diese synchron auf bis zu vier Geräten verwenden dürfen. Account-Sharing lässt grüßen.

Per Offline-Modus lassen sich zudem Filme und Serien downloaden und später gucken, etwa auf Reisen oder an Orten ohne Internetverbindung – die einzige Begrenzung stellt der Speicher eure genutzten Geräte dar. Das Standardabo unterscheidet übrigens nicht preislich nach der Audio- oder Bildqualität: Ultra HD, HDR und Dolby Atmos sind bereits im Abo inklusive, man benötigt kein Preisupgrade für höhere Qualität.

Quellen: kino.de , netzwelt.de , filmstarts.de