Viele erinnern sich sicher noch an „Die Rekruten“ vor rund drei Jahren. Genau, diese äußerst erfolgreiche YouTube-Serie der Bundeswehr über die Grundausbildung deutscher Soldaten. Darauf folgten ein paar weitere Serien auf YouTube, die vor allem als Werbung für den Bund dienen sollten. Die Zuschauer blieben dazu nicht aus, weshalb man hier von einem vollen Erfolg sprechen kann.

Kein Wunder, dass man da weitermacht und seit kurzem eine neue YouTube-Serie an den Start gebracht hat. „Die Rekrutinnen“ ist quasi eine Fortsetzung der damaligen Serie, nur dass dieses Mal sieben jungen Rekrutinnen bei der Grundausbildung auf ihrem Weg in die Streitkräfte mit der Kamera begleitet werden. Dazu reisen die Mädels ins bayrische Roth – ihr Ziel: die Otto-Lilienthal-Kaserne.

Dort startet die Grundausbildung der sieben Frauen. Wie damals bei „Die Rekruten“ rund um die Uhr dabei: die Kamera. Dadurch erhält man einen authentischen Einblick in das Leben und die Arbeit der Rekrutinnen. Apropos Authentizität: Dirk von Holleben, Kommunikationsbeauftragter der Bundeswehr zur neuen Serie, erläutert:

„Die jungen Frauen sollten die Kameras ganz schnell vergessen, damit wir die Grundausbildung ungeschminkt zeigen können, so wie sie wirklich ist.“ Eine ebenso spannende wie unterhaltsame Angelegenheit, die auch dieses Mal wieder äußerst erfolgreich werden dürfte. Das hat sich die Bundeswehr auch etwas kosten lassen, so hatte man für die YouTube-Serie „Die Rekrutinnen“ ein Budget von sieben Millionen Euro.

Seit vergangenem Montag kann man den sieben jungen Damen bei der Grundausbildung zuschauen. Immer Montag bis Donnerstag gibt es neue Folgen. Insgesamt sind es 63 Episoden, die bis Weihnachten auf YouTube ausgestrahlt werden.