Viele Fans fragen sich seit der Ankündigung von Peter Jacksons „Hobbit“-Trilogie immer wieder, ob es wirklich nötig ist, das „Herr der Ringe“-Universum filmisch immer weiter auszuschlachten. Natürlich kann man anders herum durchaus finden, dass es der wahnsinnig große Quell an Inspiration schließlich auch hergibt. Dennoch, als Fan fühlt man sich dann und wann wie eine Kuh auf den saftigen Wiesen des Auenlandes gemolken. Doch ein Dreiteiler macht auch in diesem Fall Sinn. Wie nun in Neuseeland eingereichte Steuerdokumente zur Trilogie belegen, kostet die gesamte Produktion zu diesem Zeitpunkt bereits eine halbe Milliarde US-Dollar. Genau gesagt sollen es satte 561 Millionen sein.

Ein mächtiges Sümmchen, das man natürlich wieder einspielen muss. Und diesbezüglich ist dann eben ein Dreiteiler nachvollziehbar. Zumal der Hype um Hobbits und Ringe nicht abreißt. So wie es ausschaut, werden Peter Jackson und sein Team diesen finanziellen Mehraufwand aber wieder refinanzieren. Bereits die „Herr der Ringe“-Trilogie erspielte insgesamt 2,92 Milliarden Dollar und gehört bis heute zu den erfolgreichsten Reihen aller Zeiten. Auch der erste Teil, „Der Hobbit: Eine unerwartete Reise", sahnte bereits mehr als eine Milliarde Dollar ab. Also finanziell eigentlich alles im Lot in Mittelerde, auch wenn hier mit Summen um die Wette geworfen wird, bei denen selbst einem Zwerg schwindelig wird.

Ab dem 12. Dezember 2013 kommt mit „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ der zweite Teil der Trilogie in die deutschen Kinos und wird dann weiterhin gutes Geld in die Kriegskassen der Macher spülen.

Fotos: (C) 2012 Warner Bros. Entertainment Inc.