Wohl jeder, der nicht gerade zum ersten Mal in seinem Leben im Internet ist, wird sich an die Phasen der letzten Jahre erinnern, in denen Killer-Clowns das große Thema waren. Leute, die sich als vermeintliche Serienmörder im Clownskostüm verkleideten, erschreckten damals Tausende zu Tode und ernteten Millionen von Klicks auf YouTube. Nun ist das Thema zurück: in Form eines trashigen Horror-Streifens. Hier der Trailer zu „Clownado“.

Ein geschickt gewählter Titel, fischt man doch so gleich in zwei Gewässern. Ob es auch einen inhaltlichen Grund gibt, warum die Filmemacher den Namen ihres Streifens an die kultigen „Sharknado“-Streifen anlehnten, ist uns nicht bekannt – allerdings können wir uns weniger unheimliches Zeug vorstellen als einen ganzen Wirbelsturm voller Morden der Clowns. Brrrr. Am Anfang des ziemlich seltsamen Trailers weht jedenfalls ein zünftiger Wind und es blitzt.

Der Indie-Horrorfilm sammelte mehr als die notwendigen 15.000 Dollar bei einer Schwarmfinanzierung im Internet, sodass der Streifen von Regisseur Todd Sheets das Licht der filmischen Welt erblicken konnte. Der bezeichnet seinen Film als „verdammt gute, gruselige und splatter-triefende Achterbahnfahrt ohne Pausen. Er ist neu, unverbraucht, originell und einzigartig – und doch vertraut.“

Zudem betont Sheets, dass nur praktische Spezialeffekte ohne Einsatz des Computers die Clowns und die Gewalt im Film zum Leben erwecken. Einen Erscheinungstermin für „Clownado“ gibt es indes noch nicht.