Mit einer Bronzestatue wurde Carlo Pedersoli unlängst in Ungarn geehrt. In seiner Inkarnation als Held wider Willen etlicher Spaghettiwestern findet sich unser geliebter und schmerzlich vermisster „Dicker“ nun als Cowboy-Standbild in der Hauptstadt Budapest wieder. Am Samstagabend wurde die Statue vor Fans und Lokalpolitikern feierlich enthüllt. Die Künstlerin Szandra Tasnadi schuf den Bronze-Buddy.

Der wiegt mehr als eine halbe Tonne und misst 2,40 Meter. Entsprechend erfreut über die Würdigung Spencers zeigte sich auch Distrikt-Bürgermeister Mate Kocsis, der vor allem die Vorbildfunktion Spencers rühmt: „Er hat die Leute durch Lachen und Spaß zusammengebracht, war ein guter Athlet, ein guter Schauspieler, ein guter Ehemann, ein guter Vater.“ Auch Cristina Pedersoli, Spencers Tochter, war bei der Enthüllung anwesend.

Diese zeigte sich von der Budapester Würdigung ihres Vaters gerührt: „Die Statue wird ihm gerecht: Er war groß an Statur, groß in seinem Herzen, groß in seiner Leidenschaft.“ Dem ist wenig hinzuzufügen, würden seine Fans doch wohl jedes dieser Worte blind unterschreiben. Am 27. Juni 2016 ging Bud Spencer von uns – seine Filme hatten ihm insbesondere in der kommunistischen Zeit in Ungarn viele Fans eingebracht, sie waren als einige wenige Erzeugnisse westlicher Unterhaltung dort in dieser Periode erlaubt. Ähnlich wie bei uns laufen Buddys Filme dort auch heute noch entsprechend häufig.

Quelle: welt.de