Bud Spencer hat diese Welt verlassen – doch wollte er nie, dass seine Fans um ihn trauern. Er war ein Mann, der die Unvermeidbarkeit des Sterbens mit einem „Es ist halt so“ hingenommen hat. Er wollte, dass die Fans lieber weiter seine Filme feiern und die Songs seiner Streifen in Erinnerung behalten. Selbst auf seiner Beerdigung in Rom wurde zu ‘Dune Buggy’ getanzt. Doch auch hierzulande zeichnet sich ab, wie unsterblich Spencer durch seine Filme geworden ist. Kabel eins strahlte nach Buddys Tod einige seiner kultigsten Streifen aus – die Einschaltquoten sprechen für sich.

Die rechte und die linke Hand des Teufels’ etwa konnte am Mittwoch 2 Millionen Zuschauer begeistern und sicherte sich damit einen Marktanteil von 7,4 Prozent. Das macht bei der sog. werberelevanten Zielgruppe (den 14- bis 49-Jährigen) 11,2 Prozent. Am Vorabend schlug ‘Das Krokodil und sein Nilpferd’ mit 1,06 Millionen Zuschauern aus dieser Gruppe zu Buche – somit konnte der Erfolg des Dienstags am Mittwoch sogar noch verdoppelt werden.

Noch am selben Mittwochabend zeigte man bei Kabel eins im Anschluss ‘Vier Fäuste für ein Halleluja’ und konnte trotz der fortgeschrittenen Uhrzeit an einem Werktag 1,4 Millionen Zuschauer halten, von denen immerhin noch 0,73 Millionen der werberelevanten  Zielgruppe entstammten. Damit erreichte der Film einen Marktanteil von 10,3 Prozent beim Gesamtpublikum (beziehungsweise 13,6 Prozent Werberelevanz) – beeindruckende Zahlen.

Die Konkurrenz ließ Kabel eins mit diesen Traumquoten weit hinter sich, im sogenannten „Primetime-Ranking“ der werberelevanten Zielgruppe lag der Spartensender direkt hinter dem ZDF und seinem Format ‘Aktenzeichen XY‘ auf Platz zwei. So verwies Kabel eins Sat 1 aufs Bronzetreppchen und ließ sogar Pro Sieben und RTL weit hinter sich.