Lange machten Gerüchte über eine mögliche Verfilmung der Erfolgsserie „Breaking Bad“ die Runde, nun verdichten sich diese weiter – es scheint festzustehen, wo der „Breaking Bad“-Film gezeigt werden wird: Denn sowohl bei Netflix als auch auch dem ursprünglichen Ausstrahlungsort der Serie, dem US-amerikanischen Pay-TV-Sender AMC, soll er zu sehen sein, wie „Entertainment Weekly“ erfahren haben will.

Durch Netflix wurde die Drama-Serie um zwei Schicksalsgefährten, die gemeinsam aufgrund übler Umstände zu Drogenbaronen werden, einem breiteren Publikum bekannt gemacht. Fünf Staffeln lang erlebten wir die Abenteuer von Walter White, einem krebskranken Chemielehrer, und dessen Hass-Schüler Jesse Pinkman, die sich gemeinsam als Drogenköche versuchten und dabei von einem folgenreich Fettnapf in den anderen stürzten.

Die Serie gilt nicht zu Unrecht als eine der besten der Welt

Jetzt soll das Ganze also im Filmformat zurückkehren – wobei Netflix die Erstausstrahlungsrechte besitzen wird. Dies könnte entweder bedeuten, dass der Streaming-Gigant das Ganze als Produktionsfirma selbst in die Kinos bringt, oder aber, dass der Streifen den Kunden direkt auf der hauseigenen Plattform zur Verfügung gestellt wird. Später soll er dann bei AMC laufen – dem Sender, der auch das „Breaking Bad“ Spin-off „Better call Saul“ hervorbrachte.

Momentan arbeitet Serienschöpfer Vince Gilligan unter Hochdruck an dem Film, der sich vor allem auf die Figur Jesses und dessen Erlebnisse nach dem Ende der letzten Staffel konzentrieren soll. Selbst der preisgekrönte Darsteller der Figur des Walter White, Brian Cranston, kennt bislang keine Details zum Film: „Ich habe das Drehbuch nie erhalten und es auch nicht gelesen“, betonte er in der Sendung „The Dan Patrick Show“.

Angesichts der Ereignisse der letzten Staffel der Serie und dem Zeitrahmen, in dem die Handlung des Films angesiedelt ist, könnte dies natürlich auch bedeuten, dass wir Walter in einem „Breaking Bad“-Film gar nicht zu Gesicht bekommen werden, was zwar nachvollziehbar ist, aber dennoch eine Schande wäre.

Quelle: ew.com